Checkliste Onlineshop: Vertriebswege integrieren – stationär – online – indirekt – Callcenter

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Posted 12. September 2012 by Redaktion IT-Onlinemagazin in Geschäftsführer

IT-Onlinemagazin Checkliste OnlinehandelDamit die Kunden Schlange stehen und die Umsätze stimmen, nutzen Unternehmen oft mehrere parallele Vertriebskanäle. Eine gute Software für Onlineshops integriert mit einer zentralen Produkt- und Kundendatenbank alle Vertriebswege und unterstützt auch deren Unterschiede in den Prozessen. Dadurch können Sie Zeit und Geld bei der Datenpflege sparen und zusätzlich den Verkaufserfolg jedes Produkts über alle Vertriebskanäle auswerten.

Kunden interessieren sich nicht dafür, wie Sie Ihre unterschiedlichen Vertriebswege organisieren. Ihre Kunden nehmen Ihr Unternehmen als eine Einheit wahr: Gutscheine, die im Onlineshop erworben wurden, möchten Kunden im Ladengeschäft einlösen und umgekehrt. Bonus-Programme sollen im Ladengeschäft, Callcenter und Onlineshop gleichermaßen gelten. Dies sind nur einige Beispiele aus der Praxis, die hohe Anforderungen an die Onlineshop-Software stellen.

Die Anforderungen an den Onlinehandel erfüllen viele Webshop-Softwarelösungen gut. Auch eine Provisionsabrechnung mit Vertriebspartnern gelingt vielen Systemen gut, wenn Webshop und Rechnungswesen verknüpft sind.  Doch Sie sollten darauf achten, dass auch Prozesse für den stationären Handel und über das Callcenter unterstützt werden.

Im stationären Handel ist die Einbindungsmöglichkeit von Kassensystemen wichtig. Durch eine Einbindung in die IT Ihres Unternehmens kennt die Kasse Ihre Produkte und möglicherweise auch die Kunden. Über die Kasse in die Zentrale zurückgemeldete Abverkäufe, Verkaufsinformationen und Nachbestellungen sollen zur Nachbestückung des Ladengeschäfts und der Abwicklung des Rechnungswesens genutzt werden.

Betreiben Sie ein Callcenter (oder wollen sich die Option dafür offen halten), sollten Sie darauf achten, dass Mitarbeiter Zugriff (mit Rechtesystem steuerbar) auf die Kundenakte, samt früherer Aufträge, offener Rechnungen, Angaben zur Zahlungsmoral und auch zur Kontakthistorie haben. Ferner ist es hilfreich, wenn die Mitarbeiter im Callcenter eine Auftragserfassung „im Namen des Kunden“ durchführen können. Das erleichtert die Bestellabwicklung und vereinheitlicht die Prozesse.

 

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Fazit:

Ihre Online-Shop Software sollte alle von Ihnen genutzten Vertriebswege unterstützen. Schnittstellen oder Insel-Lösungen sollten Sie an dieser Stelle möglichst vermeiden. Eine zentrale Datenbank schafft Transparenz für alle Vertriebslinien. Einheitliche Prozesse bei der Bestellabwicklung – unabhängig vom Bestellweg des Kunden – sparen Kosten.

Die Studie der Universität Regensburg kommt zum Ergebnis: Acht von zehn Händlern, die über mehr als einen Kanal verkaufen, nutzen ein einheitliches Lager für alle Vertriebswege. Zwei von drei Händlern haben sich für den Einsatz einer Warenwirtschaft entschieden, weil ein einheitlicher Datenbestand für den Verkauf über alle Vertriebskanäle erreicht werden sollte.

Diese Artikelreihe besteht aus acht Folgen. Hier finden Sie die Auswahlhilfe für die richtige Onlineshop-Software.

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