SAP im Mittelstand 2014: Analytics und Mobile kommen an

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Posted 8. Oktober 2014 by Redaktion IT-Onlinemagazin in Geschäftsführer

Studie-SAP-MittelstandDer Common-Arbeitskreis für SAP on IBM i (vormals AS/400) hat seine Mitglieder, überwiegend IT-Leiter und leitende Systemadministratoren, befragt und die Ergebnisse in der „IT-Studie 2014 – SAP im Mittelstand – Plattform IMB i (AS/400)“ veröffentlicht. Die Studie liefert Erkenntnisse, wie die Unternehmen ihre SAP-Installationen betreiben und welche Zukunftstrends sie erwarten. Analytics und Mobile gilt dort neben den Kernwendungen das Hauptinteresse. Knapp 40 Mitglieder nahmen an der Befragung teil.

 

Einige Erkenntnisse in Kurzfassung

Mittelständische IT-Abteilungen werden vorrangig als reine Dienstleister gesehen, der Weg zum Business Enabler oder sogar zum Business Partner ist noch weit. Langfristig gibt die Studie den IT-Leitern als Hausaufgabe mit, über Kennzahlen darzulegen, dass die IT nicht nur Geld kostet, sondern ein wichtiger Teil der sekundären Wertschöpfung ist.

Das spiegelt sich auch in den Anforderungen und Erwartungen an die IT wieder: An erster Stelle wurde mit 24 Prozent die Bereitstellung stabiler IT-Services genannt. Danach kam mit 17 Prozent die Unterstützung der Geschäftsprozesse, gefolgt von Kostensenkung mit 14 %. Erst danach kommt die Effizienzsteigerung.

Die meisten Anwender bescheinigen der IBM ein „gut“ als Schulnote, wenn es um die Zufriedenheit mit der IBM i Strategie geht. Möglicherweise liegt das an den gemeinsamen Anstrengungen von IBM und SAP die Unternehmenssoftware auf dem System IBM i lauffähig zu halten.

Bei den Zukunftsthemen und Innovationen investieren 28% der Unternehmen mit IBM-Mittelstandstechnologie in neue Core-Funktionalitäten, 25% in Analytics und 20% in mobile Lösungen. SAP HANA landete mit 5% auf den hinteren Plätzen und zeigt die derzeitige Skepsis bezüglich der Kosten-Nutzen-Betrachtung von In-Memory-Technologie im Mittelstand.

Die Studie hält weitere interessante Informationen zu IT-Budget, Anteil der Betriebskosten, dem IBM i Einsatz Zeithorizont, Abdeckungsgrad der Prozesse, dem Zusammenspiel von IT- und Geschäftsführung und vieles mehr.

 

Studie hier herunterladen:

„SAP im Mittelstand – IT-Studie 2014“
COMMON Deutschland e.V.
Peter Althapp, Manfred Engelbart – Arbeitskreisleiter

 

Einige Stimmen von Studienteilnehmern:

„Viele IT-Leiter sind heute noch zu stark der historischen Rolle des reinen umsetzenden Dienstleistungserbringers verpflichtet. Es bedarf noch großer Anstrengungen, um hier auch bereits vom Ansatz her einen Paradigmenwechsel einzuleiten.“
Fred Hammer, IT-Leiter der Steuler Industriewerke in Höhr-Grenzhausen

Andre Birrenbach, Direktor IT der Rotkäppchen-Mumm Sektkellereien, sieht ergänzend zur Studie, „dass die SAP ihre Anwendungen in den letzten Jahren weiter fragmentiert habe und dies für das Konzept einer integrierten Unternehmensplattform nicht förderlich sei.“ Obwohl unter den Teilnehmern der Studie viele langjährige SAP-Kunden sind, beträgt bei 37% der Teilnehmer der Abdeckungsgrad der Geschäftsprozesse durch SAP-Lösungen weniger als 50%.

„Gerade wenn man als Unternehmen in verschiedenen Ländern mit vielen IT-Anforderungen vertreten ist, sollte man eine klare IT-Agenda für das Gesamtunternehmen haben. Schwerpunkte darin sind naturgemäß eine klare Sourcing-Strategie und die Bereitstellung stabiler IT-Services.“
Vivien Rebsdat, IT-Leiterin der Röchling Automotive in Mannheim

„In der mittelständischen Industrie ist die stabile und leicht administrierbare Plattform IBM i ein zuverlässiger Garant für einen kostengünstigen Betrieb von SAP Umgebungen.“
Thomas Sauerland, CIO VEKA Group

 

 

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