Vaillant Group bereitet Migration auf HANA und S/4HANA vor

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Posted 13. Oktober 2016 by Redaktion IT-Onlinemagazin in IT-Leiter

s4hana-vaillantDie Vaillant Group definiert aktuell ihre SAP-Roadmap, die unter anderem die Migration nach HANA und S/4HANA beinhaltet. Zur Kalkulation und zur Identifikation der notwendigen Maßnahmen, Businessanforderungen und Projektinhalte wurde das Analystenhaus West Trax mit einer Analyse und Bewertung beauftragt.

Die Ergebnisse waren die Grundlage für den Maßnahmenkatalog und das Angebot des Serviceproviders, der die Migrationen bei Vaillant durchführen wird.

 

Vaillant: S/4HANA Roadmap

Im Rahmen der Einführung von HANA und S/4HANA will Vaillant, das SAP ERP EHP 7 einführen, die Migration auf die HANA Datenbank vornehmen und die Finanzprozesse mit S/4HANA Finance abbilden. Langfristiges Ziel ist die vollständige Nutzung von S/4HANA (ab 2017), wobei alle Businessanforderungen weitestgehend mit SAP Standardfunktionalitäten realisiert werden sollen.

 

Vaillant will S/4HANA Standard nutzen

Zur Umsetzung dieser Schritte musste Vaillant – als Grundlage für die künftigen Anforderungen – Transparenz über die aktuelle Nutzung des Systems und der unterstützten Geschäftsprozesse in den Buchungskreisen erhalten. Mit Fit-Gap Analysen sollte identifiziert werden, welche Anforderungen im zukünftigen S/4HANA Standard realisierbar sind, welche Voraussetzungen dabei gelten und was sich nicht im Standard abbilden lässt. Ein wichtiger Baustein war auch die Identifizierung der später noch benötigten Eigenentwicklungen und die Definition der gegebenenfalls notwendigen Anpassungen.

 

Fazit des CIO: Transparenz schafft Planungssicherheit

Eckhard Kloth, Group CIO von Vaillant, scheint mit der Analyse und der Bewertung durch das Analystenhaus zufrieden zu sein: „West Trax schaffte für uns in kürzester Zeit eine vollständige Transparenz über unser historisch gewachsenes SAP-System und dessen Nutzung durch unsere fast 3.000 Anwender in allen Geschäftsbereichen. Uns liegen nun alle notwendigen Fakten vor, die wir zur Definition der Projekt- und Business Anforderungen und für eine verlässliche Aufwandsbestimmung benötigen. Darüber hinaus stehen uns alle Details zur Verfügung, um unser in die Jahre gekommenes System zukunftssicher zu gestalten und Ballast zu entfernen. Damit können wir die zu erwartenden Kosten insbesondere für die Konvertierung der Eigenentwicklungen nach S/4HANA drastisch reduzieren.“

Eckhard Kloth ergänzt: „Nur auf Basis dieser objektiven Fakten war unser Service Provider in der Lage, ein umfängliches und nachvollziehbares Angebot zu erstellen, um das Projekt in unserem Sinne erfolgreich durchführen zu können. Darüber hinaus gewährt dieses Wissen uns eine ausreichende Sicherheit, um Projektrisiken zu minimieren und die Kontrolle zu behalten.“

Gewachsene SAP-Landschaften sind bei vielen Unternehmen komplex und intransparent und eine gute Projektvorbereitung ist unabdingbar, um Überraschungen, unnötigen Zusatzkosten und unerwartete Aufwendungen zu vermeiden. Belastbare Fakten können hier offenbar Transparenz schaffen. Vorteil der West Trax Methodik ist nach Anbieterangaben, dass sie ohne Workshops auskommt, die tatsächliche Systemnutzung automatisiert analysiert und somit schnelle Ergebnisse liefern kann.

 

Titelfoto: Vaillant Group

 

 

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