Von Nachhaltigkeit bis Security: Wie sich Unternehmen für Anforderungen rüsten
Cloud-Transformation, Cybersicherheit und Nachhaltigkeitsvorgaben stellen Verantwortliche vor vielfältige Herausforderungen. Was jetzt auf den Prüfstand gehört.
Veröffentlicht
16. November 2015
Lesezeit
2 Minuten
Redaktion
IT-OnlineMagazin
SAP komplettiert seine Business Suite S/4HANA, die sich bisher auf die Finanzprozesse („Simple Finance“) beschränkte, und ermöglicht nun die Abbildung von Prozessen und deren durchgängige Nutzung in den Unternehmensbereichen Marketing, Vertrieb, Beschaffung, Fertigung, Logistik, Service, Finanzwesen, Personalwesen, Forschung und Entwicklung.
SAP positioniert die Anwendungssuite S/4HANA Enterprise Management damit als Plattform für die sogenannte „Digitale Transformation“ in den Unternehmen und bezeichnet sie als „digitalen Kern“.
Alle Kernfunktionen einer Unternehmenssoftware sollen nun in einer überarbeiteten und damit für den Nutzer vereinfachten Form im „SAP S/4HANA Enterprise Management“ enthalten sein. Auch technologisch wurde aufgeräumt, unter anderem Aggregate-Tabellen und Redundanzen im Finanzwesen und in Produktion, Supply Chain und Materialwirtschaft entfernt, und demnach der „digitale Footprint“ reduziert.
Zum SAP S/4HANA Enterprise Management gehören die On-Premise- und Cloud-Lösungen für die Fachbereiche „S/4HANA“ und unter anderem SAP Cash Management für das Finanzmanagement, die SAP-SuccessFactors-Lösungen für das Personalmanagement, das Ariba Network für die Beschaffung sowie SAP-hybris-Lösungen für Marketing und Handel. Die Anwendungssuite basiert auf der In-Memory Datenbank SAP HANA und nutzt als rollenbasierte Bedienoberfläche SAP Fiori.
Über mögliche Vorteile und Einsatzszenarien von S/4HANA für die Finanzabteilungen hatten wir bereits berichtet. Mit der Verfügbarkeit von S/4HANA Manufacturing, Supply Chain, Sourcing und Procurement sollen nach Herstellerangaben weitere Möglichkeiten hinzukommen.
SAP nennt als Vorteile, die sich durch die Echtzeit-Verarbeitung mit SAP HANA ergeben unter anderem: höhere Transparenz bezüglich Bestand und Materialfluss, eine größere Reaktionsfähigkeit bei Fertigungsaufträgen in Bezug auf den Prozessablauf und kritische Probleme und Unterstützung bei operative Entscheidungen durch einfachere Simulation von Lieferalternativen.
Um interessierten Unternehmen (Einführung) oder SAP Bestandskunden (Umstieg, Migration, Rollout) die Nutzung von SAP S/4HANA On-Premise, in der Cloud oder in einer hybriden Umgebung einfach zu gestalten, bedient sich der Hersteller seiner Methodik SAP Activate. Sie soll den gesamten Lebenszyklus von Kundenanwendungen unterstützen und ist in S/4HANA integriert. Ein erster Einstieg in SAP Activate kann mit einer kostenlosen Testversion von SAP S/4HANA erfolgen.
Video: „SAP S/4HANA: Vorteile der neuen Business Suite“:
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