Warum SAP-Supply-Chain-Planung nur gemeinsam mit dem Business gelingt
Wenn SAP-Projekte im Supply-Chain-Management als reine IT-Vorhaben behandelt werden, entstehen deutliche Reibungsverluste im Business. Wie sich das vermeiden lässt.
Veröffentlicht
11. Februar 2014
Lesezeit
3 Minuten
Redaktion
IT-OnlineMagazin
Wie kommen die SAP Innovationen in den Unternehmen an, und was können Unternehmen 2014 von SAP erwarten? Hartmut Thomsen, Geschäftsführer SAP Deutschland, gab dem IT-Onlinemagazin Antworten.

Hartmut Thomsen, Geschäftsführer SAP Deutschland
Hartmut Thomsen: Mit Innovationsthemen, wie der In-Memory-Technologie und Cloud-Computing, ist SAP einer der Treiber des Transformationsprozesses, den die IT derzeit durchläuft. Unsere Innovationen werden nicht nur schnell vom Markt aufgegriffen, sie lassen sich auch schnell produktiv setzen:
Die SAP Business Suite powered by SAP HANA ist erst seit Januar 2013 am Start und mittlerweile haben bereits zehn Kunden die neuen Lösungen im Live-Betrieb. In ähnlicher Weise gilt das auch für die 2013 eingeführte Technologie SAP HANA Enterprise Cloud, mit der Unternehmen das Leistungspotenzial der In-Memory-Technologie mit der Einfachheit des Cloud-Computings verbinden können.
Investiert haben wir aber nicht nur in Technologie, sondern auch in die Anwenderfreundlichkeit unserer Lösungen. Mit der App-Sammlung SAP Fiori lassen sich bereits heute 25 Transaktionen via Smartphone, Tablet oder Desktop einsehen und bearbeiten, beispielsweise Zeiterfassung, Krankenstände, Urlaubsanträge, Reisekosten, Kaufverträge und Bestellvolumina. Bei der Entwicklung von SAP Fiori haben wir die Erfahrungen und Erwartungen unserer Kunden aufgegriffen.
SAP wird in Zukunft nicht mehr nur ein reiner Applikationsanbieter, sondern auch Plattformanbieter sein. Diese Entwicklung wollen wir 2014 verstärkt vorantreiben, indem wir den Kundennutzen noch klarer herausstellen.
Wir integrieren weiter unsere Cloud- und On-Premise-Produkte, damit unsere Kunden neuen Spielraum für „ihre“ IT-Lösung gewinnen. Zudem wollen wir nach dem erfolgreichen Start mit SAP Business Suite powered by SAP HANA die nächste Stufe zünden: Viele neue, benutzerfreundliche SAP-Fiori-Apps stehen vor dem Markteintritt. Zudem schaffen wir die Möglichkeit, SAP Business Suite auch in der SAP HANA Enterprise Cloud zu betreiben. Ich bin überzeugt, das wird der SAP Business Suite einen weiteren Schub versetzen.
Unternehmen, die sich für unsere Plattformtechnologien entscheiden – sei es bei den mobilen Lösungen, SAP HANA, unseren Cloud-Lösungen oder SAP HANA Enterprise Cloud –, bekommen einen Schlüssel an die Hand, mit dem sie ihre Geschäftsmodelle viel schneller an die sich ständig verändernden Marktgegebenheiten anpassen können.
Hierin sehe ich das besondere Potenzial unserer Plattformstrategie: Anwender und unsere Partner kommen so in die Lage, Innovationen eigenständig voranzutreiben. Der Plattformgedanke erlaubt es, das Entwicklungstempo noch einmal deutlich zu steigern und dadurch Wettbewerbsvorteile zu erzielen.
Von unseren Kunden wurde der Wunsch nach flexibleren Wartungsmodellen und einer intensiveren Zusammenarbeit bei vielen Entwicklungs- und Innovationsprozessen an uns herangetragen. Mit unserer Cloud Extension Policy, die den schnellen Wechsel von On-Premise- auf Cloud-Lösungen ermöglicht, haben wir ein deutliches Signal gesendet:
Wir geben unseren Kunden zusätzlichen Handlungsspielraum, um viel schneller auf Schwankungen der Märkte reagieren zu können. Zudem binden wir sie verstärkt in unsere Entwicklungsprozesse ein und schaffen somit Lösungen und Innovationen, die besser die Erfordernisse des Marktes treffen.
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