Warum SAP-Supply-Chain-Planung nur gemeinsam mit dem Business gelingt
Wenn SAP-Projekte im Supply-Chain-Management als reine IT-Vorhaben behandelt werden, entstehen deutliche Reibungsverluste im Business. Wie sich das vermeiden lässt.
Veröffentlicht
08. September 2025
Lesezeit
3 Minuten
Redaktion
IT-OnlineMagazin
Für die Datenmigration beim Gang in die Cloud gibt es von SAP eine umfangreiche Werkzeugsammlung, von der Legacy System Migration Workbench bis zum SAP S/4HANA Migration Cockpit, das nativ für die SAP S/4HANA Cloud optimiert wurde. Kombinieren lässt sich dieses wiederum mit dem SAP Business Transformation Center (SAP BTC). Auch im SAP-Partner-Ökosystem gibt es eine Vielzahl von Ansätzen, wie die Unternehmen mit ihren Alt-Daten im Rahmen der Transformation umgehen können.
Datenmitnahme bedeutet vor allem, genau zu trennen. Altlasten möchte man möglichst nicht mitnehmen. Aber was gehört in die Cloud und was besser nicht? Oft wird unterschätzt, wie negativ es die Cloud-Transformation hinsichtlich Kosten, Geschwindigkeit und Effizienz beeinflussen kann, wenn der Data Footprint zu groß ist und man mit überladenen Prozessen, veralteten Systemkomponenten und unnötigem Custom Code operiert.
Ein gezielter Bereinigungsansatz ist deshalb zentraler Erfolgsfaktor jeder SAP-Cloud-Strategie. Es bedarf eines durchdachten Mixes aus Data Footprint Optimization, Prozessstandardisierung und -harmonisierung sowie Custom-Code-Bereinigung. „Die Cloud ist kein Speicherplatz für die Vergangenheit, sondern der Ort für neue Geschäftsmodelle. Alte Daten ohne Relevanz haben dort nichts verloren“, fordert Nina Seiler, Consulting Director bei cbs. Die Weichenstellung für eine erfolgreiche Cloud-Transformation beginnt daher mit der Entscheidung, welche Daten, Strukturen und Prozesse man übernimmt.
Zudem stehen heute auch für die Datenumwandlung KI-Werkzeuge zur Verfügung: von der Planung über die Konfiguration bis zur erfolgreichen Migration. SAP-Transformationen lassen sich mit ihrer Hilfe deutlich beschleunigen. „Künstliche Intelligenz und Automatisierung werden den Aufwand für Transformationen in naher Zukunft halbieren, aber vor allem die Qualität drastisch steigern“, prophezeit Julian Müller, Transformation Architect bei Natuvion. Seiner Ansicht nach basiert die erfolgreiche IT-Strategie der Zukunft auf vier Säulen: Sprache, Daten, Automatisierung und AI.
Auch das Workload- und Kapazitätsmanagement für SAP-Landschaften lässt sich mit KI steuern. Ergebnis sind Lösungen wie die von Fsas Technologies, die wiederum in die Plattform von SNP für Datenmanagement und -migration eingebettet ist. Präzises System-Sizing, Kostensimulationen und Referenzarchitekturen sollen damit möglich sein und SAP-Kunden eine umfassende Entscheidungsgrundlage auf der Grundlage von Kosten, Compliance, Verfügbarkeit, Latenz und Skills erhalten.

Wie man mit Daten während der Cloud-Transformation umgeht, ist eines der Themen der IT-Onlinekonferenz. Erfahren Sie vom 29.09. bis 02.10.2025 wie CBS, SNP, Natuvion, Fujitsu und FSAS das Thema angehen und erhalten weitere Insights und Praxiseinblicke zum Cloud-Move mit SAP. Zu Agenda und Anmeldung
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