Erika Dean wird Chief Information Security Officer bei Tricentis
Erika Dean wird künftig als Chief Information Security Officer (CISO) die globale Sicherheitsstrategie bei Tricentis verantworten.
Redaktion
IT-OnlineMagazin
Veröffentlicht
24. März 2025
Lesezeit
6 Minuten
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Seit Jahresbeginn sind Unternehmen in Deutschland verpflichtet, Rechnungen elektronisch zu versenden und zu empfangen. Wie genau funktioniert E-Invoicing, welche Vorteile bringt der Ansatz mit sich, und worauf müssen Unternehmen – insbesondere mit Blick auf die bevorstehenden regulatorischen Änderungen achten? In seinem Gastbeitrag beleuchtet Florian Mahlmeister Herausforderungen der klassischen Rechnungsverarbeitung sowie Entwicklung und Vorteile des E-Invoicing. Außerdem gibt er konkrete Handlungsempfehlungen für Unternehmen.
Stellen Sie sich vor, eine Rechnung erreicht Ihr Unternehmen – und wird ohne Verzögerung, manuelle Eingriffe oder Fehler automatisch verarbeitet. Kein Papierchaos, keine verlorenen Dokumente, keine unnötigen Kosten. Klingt nach Zukunftsmusik? Mit modernen E-Invoicing-Lösungen wird diese Vision Realität.
Die Digitalisierung hat in vielen Unternehmensbereichen tiefgreifende Veränderungen bewirkt – auch in der Finanzbuchhaltung. Besonders die Rechnungsverarbeitung bietet erhebliches Automatisierungspotenzial. Dennoch setzen viele Unternehmen nach wie vor auf papierbasierte oder manuell gesteuerte Prozesse, die ineffizient und fehleranfällig sind. E-Invoicing, also die elektronische Rechnungsverarbeitung, verspricht hier erhebliche Verbesserungen. Doch wie genau funktioniert dieser Ansatz, welche Vorteile bringt er mit sich, und worauf müssen Unternehmen achten, insbesondere mit Blick auf die bevorstehenden regulatorischen Änderungen?
Der manuelle Umgang mit Rechnungen stellt Unternehmen vor zahlreiche Probleme. Zu den größten Herausforderungen zählen:
E-Invoicing gewinnt weltweit an Bedeutung. Treiber dieser Entwicklung sind nicht nur technologische Innovationen, sondern auch regulatorische Vorgaben. In der EU wurde mit der Richtlinie 2014/55/EU bereits ein einheitlicher Standard für elektronische Rechnungen eingeführt, der insbesondere für den öffentlichen Sektor verpflichtend ist. Doch auch im B2B-Bereich gibt es zunehmend Vorschriften zur Nutzung elektronischer Rechnungen.
Seit dem 1. Januar 2025 ist in Deutschland die Nutzung von E-Rechnungen für inländische B2B-Transaktionen verpflichtend. Eine Rechnung gilt dann nur noch als E-Rechnung, wenn sie in einem strukturierten elektronischen Format (z. B. XRechnung oder ZUGFeRD) erstellt und übermittelt wird. PDF-Dateien allein reichen nicht mehr aus und gelten als „sonstige Rechnungen“ mit eingeschränkter steuerlicher Akzeptanz. Für Unternehmen bedeutet dies eine Umstellung, die sowohl Herausforderungen als auch Chancen mit sich bringt.
Die Implementierung einer modernen E-Invoicing-Lösung kann Unternehmen signifikante Vorteile bieten:
Im Expert-Talk im Rahmen der 21. IT-Onlinekonferenz erläutern Adrian Dexheimer (Mann & Schröder Cosmetics | Foto) und Olaf Bischoff-Straub (FIS) am 13. Mai um 10:30 Uhr , wie Unternehmen die E-Rechnungspflicht nicht nur als regulatorische Herausforderung, sondern als Chance zur gesamtheitlichen Automatisierung ihres Rechnungsprozesses nutzen können und welche Vorteile eine Invoice Management Lösung bietet. Außerdem gibt es konkrete Praxistipps, wie Unternehmen die E-Invoicing-Pflicht in Deutschland umsetzen und den gesamten Rechnungsprozess mithilfe erprobter Workflows optimieren können. Jetzt kostenlos anmelden Wie Mann & Schröder interne Rechnungsprozesse automatisiert
Die digitale Rechnungsverarbeitung bietet enormes Automatisierungspotenzial, doch viele Unternehmen sind noch unsicher bei der Umsetzung. Dass E-Invoicing ein echter Gamechanger sein kann, beweist der Kosmetikhersteller Mann & Schröder.
Damit Unternehmen den Übergang zum E-Invoicing reibungslos gestalten können, sind einige zentrale Maßnahmen erforderlich:
Für Unternehmen stellt sich die Frage, wie sie die Umstellung auf E-Invoicing nicht nur als regulatorische Pflicht, sondern auch als strategische Chance nutzen können. Die Digitalisierung der Rechnungsverarbeitung kann nicht nur Kosten senken und Prozesseffizienz steigern, sondern auch neue Möglichkeiten für die Automatisierung und Analyse von Finanzdaten eröffnen.
Zukünftig wird sich die Entwicklung im Bereich E-Invoicing weiter beschleunigen. Technologien wie Blockchain zur sicheren Dokumentation von Transaktionen und KI-gestützte Analysen zur Optimierung von Zahlungsflüssen werden sich immer weiter durchsetzen und eine noch tiefere Integration in Unternehmensprozesse ermöglichen. Unternehmen, die bereits jetzt in flexible und skalierbare Lösungen investieren, werden langfristig von den kommenden Innovationen profitieren und ihre Finanzprozesse nachhaltig optimieren.
Florian Mahlmeister behält als Produktmanager stets neue Entwicklungen und Markttrends in den Bereichen Dokumentenprozesse, Stammdatenmanagement und Künstliche Intelligenz im Blick. Mit seinem Fokus auf nachhaltige Innovation sorgt er dafür, dass die Produkte von FIS den wachsenden Anforderungen gerecht werden und den Kunden einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil bieten.
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