Von Nachhaltigkeit bis Security: Wie sich Unternehmen für Anforderungen rüsten
Cloud-Transformation, Cybersicherheit und Nachhaltigkeitsvorgaben stellen Verantwortliche vor vielfältige Herausforderungen. Was jetzt auf den Prüfstand gehört.
Veröffentlicht
22. Juni 2016
Lesezeit
3 Minuten
Redaktion
IT-OnlineMagazin
Die digitale Transformation hat laut DSAG für 80 Prozent der Unternehmen eine hohe oder sehr hohe Bedeutung und dürfte für SAP-Anwenderunternehmen eng mit dem Umstieg auf SAP S/4HANA verbunden sein.
Laut PAC-Studie aus 2015 sind knapp zwei Drittel der SAP Kunden davon überzeugt, dass S/4HANA früher oder später eingeführt werden muss. Die wichtigsten Treiber dieser Entwicklung sind:
Die Datenstrukturen, Prozesse, Arbeitsweisen und Infrastruktur-Landschaften werden von dem Umstieg auf S/4HANA betroffen sein. Als Folge der komplexen Umwälzungen hat Fujitsu mit dem Lösungsansatz PROCESS/4 eine neuartige Projektvorgehensweise konzipiert. Im Mittelpunkt stehen dabei eine kundenspezifische SAP S/4HANA Roadmap und ein Dashboard.
Die Roadmap ist das Resultat eines Evaluierungs-Workshops, bei dem bereits im Vorfeld maßgebliche Erwartungen und Herausforderungen aller relevanten Abteilungen erfasst werden. Für André Weller, Head of SAP Commerce & Analytics bei der Fujitsu GmbH, ist diese Vorgehensweise ein Best-Practice-Ansatz, der sich in zahlreichen Workshops bewährt haben soll.
„Durch die telefonische Vorabstimmung beschleunigen wir die Prozessaufnahme und die Klärung der Erwartungen und können bereits im ersten Workshop mit konkreten Ansätzen aufwarten.“ Auch die Hinzunahme von Spezialisten aus den Bereichen Logistik, Accounting, Hosting oder Business Consulting würde dazu beitragen, so André Weller, schnell die individuelle, strategische Roadmap definieren zu können.
Diese Transformation Roadmap ist in Grundzügen bereits beim Workshop ersichtlich und steht dem Kunden wenige Tage danach in ausgearbeiteter Form zur Verfügung: Die Auswirkungen von S/4HANA auf kundenspezifische Prozesse und Kostenstrukturen sollen damit transparent gemacht werden. Infrastrukturelle Voraussetzungen werden- nach Anbieterangaben – schlüssig begründet und sollen einen akkuraten Request for Proposal erlauben.
Elementarer Bestandteil von PROCESS/4 ist ein eigens konzipiertes Dashboard, das je nach Projektstatus relevante und kritische Parameter des Transformationsprozesses auf einen Blick darstellt. „Das Process-Mining ist für den Kunden elementar. Über das Dashboard wird sofort ersichtlich, was es in Kennzahlen bedeutet, wenn Prozesse nicht richtig funktionieren.“
Besonders Ergebnisse von Live-Trackings fließen in diesen analytischen Bereich mit ein. Speziell wenn Prozesse, beispielsweise im Cash-Management, nicht richtig durchlaufen würden oder Prozessfehler vorliegen, so André Weller, wären die Auswirkungen dieser mangelnden Prozessqualität sofort im Dashboard sichtbar. Ebenso kommt das Dashboard als Scenario-Technik zum Einsatz, wenn es um die Einführung neuer Systeme oder die Ablösung bisheriger Prozesse geht.

So sollen mögliche Auswirkungen frühzeitig identifiziert und Prozessverbesserungen zügig initiiert werden können. „Natürlich verändert sich das Dashboard über den gesamten Projektzyklus immer wieder. Es ist für den Kunden und uns aber stets eine verlässliche Planungsgrundlage als auch Ist-Zustandserfassung für den gesamten Optimierungsprozess“, so André Weller.
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