Warum SAP-Supply-Chain-Planung nur gemeinsam mit dem Business gelingt
Wenn SAP-Projekte im Supply-Chain-Management als reine IT-Vorhaben behandelt werden, entstehen deutliche Reibungsverluste im Business. Wie sich das vermeiden lässt.
Veröffentlicht
02. Dezember 2025
Lesezeit
3 Minuten
Redaktion
IT-OnlineMagazin
Mit der neuen EU AI Cloud hat SAP Ende November ein neues, souveränes Cloud- und KI-Angebot für den europäischen Markt vorgestellt. Die Plattform fasst bestehende Initiativen zu einem Full-Stack-Ansatz zusammen, der Infrastruktur, Plattform und Software umfasst und explizit auf Datenschutz, Compliance und digitale Souveränität in der EU zielt.
Kern des Angebots sind flexible Bereitstellungsmodelle: Kunden können SAP-eigene Rechenzentren in Europa nutzen, auf souveräne Cloud-Infrastrukturen europäischer Partner setzen oder eine vollständig verwaltete On-Premises-Variante im eigenen Rechenzentrum wählen. Es zielt darauf ab, Kunden ein „passendes“ Maß an Souveränität für ihre Anforderungen zu ermöglichen, inklusive der ausschließlichen Datenhaltung innerhalb der EU und klarer Trennung von außereuropäischen Rechtsräumen. „Das dürfte vor allem all diejenigen interessieren, die an strenge Vorgaben aus dem EU AI Act und der DSGVO gebunden sind“ ist Maike Rose, Chefredakteurin des IT-Onlinemagazins überzeugt.
Mit der EU AI Cloud positioniert sich SAP klar als europäischer Anbieter für regulierungskritische Cloud- und KI-Szenarien – von Industrie und Energie über die Öffentliche Hand bis hin zu Finanzdienstleistern. Die Lösung zahlt direkt auf die Debatte um digitale Souveränität, Gaia-X, EU AI Act und DSGVO ein – allerdings ohne den Komfort einer Cloud- und KI-Nutzung zu opfern. CIOs dürfte vor allem interessieren, dass mit dem neuen Angebot drei bislang schwer vereinbare Anforderungen näher zusammenrücken: KI-Innovation, regulatorische Konformität und strategische Unabhängigkeit von US-Hyperscalern.
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