Warum SAP-Supply-Chain-Planung nur gemeinsam mit dem Business gelingt
Wenn SAP-Projekte im Supply-Chain-Management als reine IT-Vorhaben behandelt werden, entstehen deutliche Reibungsverluste im Business. Wie sich das vermeiden lässt.
Veröffentlicht
25. Januar 2016
Lesezeit
2 Minuten
Redaktion
IT-OnlineMagazin
Analysen, Planungen und Prognosen sollen für die Mitarbeiter in den Fachbereichen zukünftig einfacher werden. Das verspricht die SaaS-Lösung „Cloud for Analytics“ der SAP, die mit dem Berichtswesen (Management Reporting), Planungen (Planning), Prognosen (Predictive Analytics), Business Intelligence (BI) und Governance, Risk and Compliance (GRC) alle Analysefunktionen in einem Produkt und einer Benutzeroberfläche vereint.
Nach Herstellerangaben lassen SAP- und Non-SAP-Datenquellen aus der Cloud oder aus On-Premise Anwendungen integrieren. Die IT-Abteilungen sollen an der Stelle entlastet werden, weil Fachbereiche die Cloud-Lösung selber administrieren können sollen.
Zentrale Idee der integrierten Analysefunktionen ist, dass man mit einem Werkzeug und ohne Wechsel zwischen Anwendungen die gesamten Unternehmensinformationen in Echtzeit analysieren kann. Das kann gerade für Big-Data Szenarien wichtig sein, wenn man Informationen aus vielen Quellen und in großen Mengen einfließen lassen möchte.
Zeitgemäße Benutzeroberflächen, Visualisierungsmöglichkeiten und Komponenten zur Unterstützung der Zusammenarbeit in Teams können das sogenannte „Self-Service BI“ erleichtern. Hierzu dürfte auch dieses SAP Cloud-Angebot beitragen, denn um die Technik muss sich das Unternehmen nicht mehr kümmern: IT-Betrieb und Wartung sind über eine jährliche Subscriptionsgebühr abgedeckt.
Eine Anwendungsbeispiel, das auf „Cloud for Analytics“ basiert, ist der „SAP Digital Boardroom“ für S/4HANA- Anwender, also ein digitaler Konferenzraum. SAP will mit der Lösung das Reporting überflüssig machen, bei dem Mitarbeiter zur Unterstützung von Entscheidungen im Management zeitaufwändig Dokumente vorbereiten, Listen erstellen, KPI zusammentragen und Powerpoints erstellen.
Stattdessen soll das Managementteam mit „Cloud for Analytics“ sämtliche Unternehmensdaten in Echtzeit selbst analysieren, Informationen leicht verständlich visualisieren und bei Bedarf ins Detail gehen können. Bei vorgefertigten Auswertungen stößt man hier an Grenzen, wenn die tiefergehenden Informationen nicht bereits im Voraus aufbereitet wurden.
„Cloud for Analytics“ der SAP soll übrigens nicht die BusinessObjects-Lösungen ersetzen, sondern als reines Cloud-Angebot die Nutzung hybrider BI-Landschaften ermöglichen und Daten aus beiden Welten integrieren. Es wird erwartet, dass die meisten Unternehmen perspektivisch eine Mischform aus Cloud- und im eigenen Haus betriebenen (On-Premise) Landschaften nutzen werden.
Weiterführende Informationen:
SAP-Analytics-Innovation-Day am 23. Februar 2016 im SAP Innovation Center in Potsdam:
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