Warum SAP-Supply-Chain-Planung nur gemeinsam mit dem Business gelingt
Wenn SAP-Projekte im Supply-Chain-Management als reine IT-Vorhaben behandelt werden, entstehen deutliche Reibungsverluste im Business. Wie sich das vermeiden lässt.
Veröffentlicht
26. Mai 2020
Lesezeit
3 Minuten
Redaktion
IT-OnlineMagazin
SAP bietet mit SAP Data Warehouse Cloud einen neuen Software-Service für Data Warehousing in der Cloud an. Die Lösung ist ein vollständiger End-to-end Service, der von der Datenintegration, über Transformationen und Modellierung, einem semantischen Business Layer bis hin zum Dashboard alle Funktionalitäten mitbringt. Zielgruppe sind Benutzer der Fachabteilung und der IT. Damit geht SAP beim Thema Self-Service über den reinen Analytics- und Reporting-Bereich hinaus, und bietet ein Werkzeug zur Self-Service Modellierung an.
Anwender aus Fachabteilungen sollen eigene Business Modelle, KPI’s und Analysen erstellen können. Ihnen soll es möglich sein, Unternehmensdaten mit ihren lokalen Daten flexibel anzureichern, um so neue Kennzahlen zu entwickeln und Erkenntnisse zu gewinnen. Mit intuitiv bedienbaren Benutzeroberflächen und Editoren bringt die Lösung Fachbereiche und IT näher zusammen.
„Sehr wichtig ist die Integration in bestehende Data Warehouse Landschaften unserer Kunden, wo neben SAP-Systemen auch Non-SAP-Systeme integriert werden“, sagt Mohamed Abdel Hadi, Global Vice President Product und Solution Management Data Warehousing bei SAP, der seit Mai 2020 in seiner neuen Rolle aktiv ist. Zuvor verantwortete er das Produkt Management für SAP Analytics Cloud. „Wir werden unsere Kunden durch eine tiefe Integration in bestehende Systeme (hybrid) auf dem Weg in die Cloud mitnehmen“, führt er weiter aus.
Data Warehouse Cloud ist das fehlende Glied, um die Kette der „Data Value Chain“ zu vervollständigen. Kunden wie Idorsia und Velux haben diese implementiert. Auch viele andere Kunden haben eine Cloud-Strategie, können aber jahrelang gewachsene Systeme nicht über Nacht in die Cloud migrieren. Die SAP Data Warehouse Cloud bietet diesen Kundengruppen die Möglichkeit, schrittweise eine moderne, Cloud-basierte Data-Warehouse-Landschaft aufzubauen.
Video-Talk: Mohamed Abdel Hadi (rechts im Bild) erläutert Helge Sanden (links):
Was heißt das konkret für Kunden? Fachabteilungen mit Anforderungen zur Self-Service Modellierung können ihren eigenen Arbeitsbereich erhalten, der sich in Data Warehouse Cloud „Space“ nennt. Die IT-Abteilung gibt Fachbereichen Zugriff auf bestehende Datenbestände, die bereits konsolidiert und harmonisiert sind, ohne die Daten erneut zu kopieren.
Beispiel kann eine Integration aus dem SAP BW/4HANA System sein: Im Space der Fachabteilung können diese Daten mit lokalen Daten angereichert und über einen „semantischen Layer“ den Endanwendern im Business Catalog zur Verfügung gestellt werden.
Anwender können die Daten kombinieren und eigene KPI erstellen, um neue Erkenntnisse zu gewinnen, denn „Analytics“ in Form von SAP Analytics Cloud ist direkter Bestandteil der Lösung.
Auch für neue Projekte kann SAP Data Warehouse Cloud genutzt werden: In den zuvor benannten Spaces können neue Data-Marts von Grund auf aufgebaut werden. Bei Bedarf können die Daten mit anderen geteilt werden – ebenfalls, ohne eine Datenkopie erzeugen zu müssen. Die Datenbeladung kann über die bestehenden Konnektoren oder über Werkzeuge, wie SAP Data Services oder SAP Data Intelligence, erfolgen. Für Analytics- und Datenintegrations-Werkzeuge von Drittanbietern steht eine SQL-Schnittstelle zur Verfügung.
Weiterführende Informationen
Mehr Informationen in Form von Videos und Blogs finden Sie auf der Produktseite, dem Onboarding Guide und den verschiedenen Learning Tracks von SAP Data Warehouse Cloud. Eine kostenlose 30-Tage SAP Data Warehouse Cloud Trial-Version ist ebenfalls erhältlich, um das Produkt zu testen.
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