Warum SAP-Supply-Chain-Planung nur gemeinsam mit dem Business gelingt
Wenn SAP-Projekte im Supply-Chain-Management als reine IT-Vorhaben behandelt werden, entstehen deutliche Reibungsverluste im Business. Wie sich das vermeiden lässt.
Veröffentlicht
24. Juni 2016
Lesezeit
2 Minuten
Redaktion
IT-OnlineMagazin

Foto: Wacker Neuson SE
Wacker Neuson SE, mit 50 Tochtergesellschaften, 140 Produktions- und Servicestandorten und über 4.500 Mitarbeitern einer der internationalen Marktführer der Maschinenbauindustrie, harmonisierte seine Prozess- und Systemlandschaft.
Historisch gewachsene, dezentrale Strukturen, Prozesse und IT-Systeme wurden zu einer zentralen SAP-Lösung verschmolzen, um die konzernweite Steuerung mit einer global ausgerichteten IT-Organisation zu ermöglichen.
Die auf drei Standorte des Unternehmensverbunds verteilte IT, mit drei unterschiedlichen SAP ERP-Systemen, lag in getrennten Verantwortlichkeiten. Die Abstimmung von konzernübergreifenden Aktivitäten war in dieser heterogenen Struktur schwierig. Aus diesem Grund migrierte Wacker Neuson – gemeinsam mit der Heidelberger cbs Corporate Business Solutions – zwei der drei bestehenden SAP ERP-Systeme auf das dritte, zukünftige globale und standardisierte Zielsystem.
Dessen technologische Basis ist SAP ERP on HANA als On-Premise-Lösung, die Wacker Neuson bei der Globalisierung, Digitalisierung und Simplifizierung unterstützen soll. Die cbs-Berater entwickelten eine Projektstrategie, unterstützten das unternehmensweite Veränderungsprogramm, erarbeiteten ein unternehmensspezifisches Standardisierungskonzept und halfen bei der Planung der Ziellandschaft. Sie gestalteten und implementierten die Zielstrukturen und Geschäftsprozesse der neuen globalen Konzernlösung.
Zum Einsatz kam neben der ganzheitlichen cbs Methodik M-cbs auch die Standardsoftware cbs ET Enterprise Transformer, mit der die Verschmelzung der Systeme, die Harmonisierung der Strukturen und die Konvertierung und Migration der Daten im laufenden Betrieb – nach cbs Angaben „minimal-invasiv“ – vorgenommen wurde.
Nach einer Stabilisierungsphase starteten erste internationale Rollouts zur Ablösung dezentraler Non-SAP und SAP-Systeme durch den neuen Konzernstandard. Geplant sind bereits Zukunftsthemen, wie Industrie 4.0, S/4HANA oder S/4HANA Finance – die technischen und organisatorischen Voraussetzungen sind dafür geschaffen.
Foto: Wacker Neuson SE
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