„Fiori First“ bei EWE NETZ: Auch die Oberfläche entscheidet über den S/4HANA-Erfolg mit
Der Transformationserfolg hängt auch davon ab, wie Miarbeitende sich im neuen System zurechtfinden. Bei EWE NETZ trägt SAP Fiori maßgeblich dazu bei,
Veröffentlicht
30. September 2016
Lesezeit
2 Minuten
Redaktion
IT-OnlineMagazin
Die Big Data Experten Gregor Stöckler und Frank Gundlich berichteten im IT-Onlinemagazin Expert Talk über Kundenszenarien, Beispiele, Erfahrungen und Empfehlungen für Big Data Vorhaben.
Ein Diskussionsthema war die Nutzung der Hadoop Technologie im Zusammenspiel mit SAP. Sie hat nach Angaben von Gregor Stöckler Kostenvorteile gegenüber traditioneller Speicherung und ist hoch skalierbar. Im Zusammenspiel mit SAP HANA und den Analysemöglichkeiten von SAP BW und BW/4HANA haben SAP Anwenderunternehmen demnach gute Voraussetzungen für erfolgreiche Big Data Realisierungen.
Die Möglichkeiten sind vielfältig und Frank Gundlich begleitete zahlreiche PoC aus nahezu allen Anwendungsbereichen und Branchen. Eines von vielen Beispielen, die er nannte: Ein Düngemittelhersteller vertreibt nicht mehr nur seine Produkte, sondern gibt den Kunden unter Nutzung von Wetterdaten und anderer Datenquellen Hinweise, an welchem Tag sie das Produkt am effektivsten einsetzen sollten und wo sie es erwerben können.
Predictive Maintanance Vorhaben wurden nach seinen Beobachtungen erfolgreich bei zahlreichen Unternehmen erprobt, aber auf Grund von hoher Komplexität und Schwierigkeiten im Betrieb fanden sie nur selten zum produktiven Einsatz.
Gregor Stöckler empfiehlt zum Einstieg in Big Data, keine mission-critical Prozesse zu wählen. Besonders eignen sich aus seiner Sicht Fragenstellungen, in denen Daten aus unterschiedlichen Quellen zusammengeführt werden, um mehr über die Kunden zu erfahren.
Auch die Ablösung von Archiven oder die Bereitstellung abgeschalteter Systeme im Hintergrund bietet sich aus seiner Sicht besonders für die Hadoop Nutzung an.
Übereinstimmend beschrieben beide die Notwendigkeit jetzt Erfahrungen zu sammeln, Dinge agil zu probieren und gegebenenfalls auch Versuche abzubrechen, wenn sie nicht funktionieren. Wir stehen nach der Expertenmeinung erst am Anfang einer Entwicklung, in der Daten und Informationen zum wichtigen Erfolgsfaktor und Wirtschaftsgut für Unternehmen werden.
Sehen Sie hier die Aufzeichnung des IT-Onlinemagazin Expert Talks aus dem Herbst 2016 und erfahren Sie:
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