Erika Dean wird Chief Information Security Officer bei Tricentis
Erika Dean wird künftig als Chief Information Security Officer (CISO) die globale Sicherheitsstrategie bei Tricentis verantworten.
Redaktion
IT-OnlineMagazin
Veröffentlicht
26. Februar 2026
Lesezeit
5 Minuten
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Dass die Clean-Core-Transformation weniger als technisches Upgrade, sondern vielmehr als ein strategischer und organisatorischer Wandel zu verstehen ist, hat sich längst herumgesprochen. Bei der praktischen Umsetzung der Clean-Core-Strategie zeigen sich immer wieder dieselben Herausforderungen – in einem Gastbeitrag für das IT-OnlineMagazin teilt Maxim Fuchs (BTC Business Technology Consulting) seine Projekterfahrung und benennt wichtige Erfolgsfaktoren und Weichenstellungen.
Auch wenn SAP den Clean-Core-Ansatz nur in der Public Cloud verbindlich vorgibt, gewinnt er zunehmend auch für Unternehmen an Bedeutung, die weiterhin auf On-Premises- oder Private-Cloud-Strategien setzen. Über Jahre gewachsene ERP-Landschaften, tief verankerte Eigenentwicklungen und individuell angepasste Prozesse passen nicht zu einer schlanken, updatefähigen Cloud-Architektur.
Der Clean-Core-Ansatz verfolgt ein klares Ziel: den SAP-Standard möglichst unverändert zu nutzen, Erweiterungen klar zu entkoppeln und damit Innovations- und Updatefähigkeit sicherzustellen. In der Praxis kollidiert dieses Ideal jedoch häufig mit der Realität – vor allem aus folgenden Gründen:
Um die genannten Herausforderungen zu bewältigen und eine Clean-Core-Transformation nachhaltig erfolgreich umzusetzen, hat sich ein strukturiertes Vorgehen bewährt. Am Anfang steht eine fundierte Analyse des Status quo, mit dem Ziel, vollständige Transparenz über bestehenden Custom Code, Erweiterungen, Schnittstellen und Prozesse zu schaffen.
Auf Basis dieser Erkenntnisse wird schließlich eine klare Transformationsstrategie abgeleitet. Sie definiert, welche Funktionalitäten konsequent eliminiert werden, wo eine Standardisierung sinnvoll ist und in welchen Fällen gezielte Erweiterungen erforderlich sind, um den Clean Core langfristig zu sichern.
In der praktischen Umsetzung lassen sich häufig dieselben Herausforderungen beobachten – und auch dieselben Erfolgsfaktoren. So zeigt sich immer wieder, wie wichtig klare Architekturentscheidungen und saubere Erweiterungskonzepte sind. Hier zwei Beispiele aus der Praxis:
Die Clean-Core-Transformation ist kein Selbstzweck, sondern die Voraussetzung für eine nachhaltige SAP-Cloud-Strategie. Unternehmen, die jetzt strukturiert vorgehen, Prioritäten setzen und ihre Organisation mitnehmen, schaffen sich nicht nur technische Stabilität, sondern echte Zukunftsfähigkeit. Weniger Custom Code bedeutet nicht weniger Individualität – sondern mehr Freiheit für Innovation.
Maxim Fuchs ist seit 2024 Senior SAP Consultant bei der BTC Business Technology Consulting AG. Zuvor war der Wirtschaftsinformatiker als SAP Managing Consultant bei Rewion sowie mehrere Jahre als BTP Solution Architekt und SAP-Berater tätig. Sein Schwerpunkt liegt auf SAP BTP, Fiori und verschiedenen technischen Themen innerhalb der SAP-Welt.
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