Erika Dean wird Chief Information Security Officer bei Tricentis
Erika Dean wird künftig als Chief Information Security Officer (CISO) die globale Sicherheitsstrategie bei Tricentis verantworten.
Redaktion
IT-OnlineMagazin
Veröffentlicht
16. Februar 2026
Lesezeit
6 Minuten
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Generative KI auf LLM-basierten Systemen ist längst im Arbeitsalltag angekommen. Welche Ansätze für Cyberkriminalität künstliche Intelligenz längst eröffnet hat und worauf Unternehmen daher verstärkt achten müssen, schildert Security-Experte Markus Schumacher in einem Gastbeitrag für das IT-OnlineMagazin.
Die Durchdringung ist groß – bei Privatpersonen und Unternehmen gleichermaßen. Privat werden ChatGPT oder Gemini mittlerweile gerne als Ersatz für Suchmaschinen oder als kreativer Sparringspartner genutzt. Das mag noch spielerisch wirken. Doch davon kann in der Geschäftswelt keine Rede sein. Softwareanbieter und Anwendungsunternehmen versprechen sich viel von möglichen KI-Szenarien. So propagiert beispielsweise der ERP-Anbieter SAP gleich mehrere hundert KI-Anwendungsfälle, die Unternehmensprozesse, etwa im Bereich Finanzen, Personalmanagement, Logistik oder Einkauf vereinfachen, integrieren und letztendlich beschleunigen sollen. Auch beim Thema der Meldepflichten für Compliance oder ESG wird Potenzial gesehen und schließlich auch bei der Erstellung von Coding. KI wird also in allen Unternehmensbereichen zum Einsatz kommen.
Wie so oft bei der Verbreitung neuer Technologien, gibt es auch bei KI eine Kehrseite der Medaille. Denn auch Kriminelle nutzen KI, um beispielsweise Phishing-Versuche oder Cyberattacken deutlich effizienter durchzuführen. Hier einige Meldungen, Zahlen und Fakten aus der jüngeren Vergangenheit, Tendenz der Vorfälle steigend:
Einige Fragen, die sich Unternehmen mit Blick hierauf stellen müssen, mögen klar auf der Hand liegen – was aber nicht bedeutet, dass sie einfach zu beantworten sind:
Die Empfehlung lautet daher, sich am besten schon vor der Nutzung von KI folgende Fragen zu stellen und die Antwortmöglichkeiten sorgfältig zu prüfen – oder zu schauen, wer von Experten-Seite seriös zur Beantwortung beitragen kann:
Ein konkreter Startpunkt kann beispielsweise die unter Mitwirkung des BSI entstandene Publikation Engaging with artificial intelligence gesehen werden. Diese wurde im Ende 2023 / Anfang 2024 veröffentlicht und bildet sicherlich einen Startpunkt. Wenn auch nicht mehr ganz aktuell, ist dieser Leitfaden dennoch ein guter Einstieg, sich systematischer mit den Technologiefolgen der KI-Nutzung auseinanderzusetzen.
Dr. Markus Schumacher ist Mitgründer und ehemaliger CEO eines Cybersecurity-Unternehmens, dass er skaliert, international positioniert und erfolgreich verkauft hat. Seit 2003 ist er im SAP-Umfeld als Mitarbeiter, Partner und Community Mitglied aktiv. Er hat u.a. den Hackathon der DSAG mit initiiert. Heute begleitet er Unternehmen beim Einsatz aber auch der Vermarktung neuer Technologien aus Sicherheitsperspektive, wobei KI immer mehr in den Fokus rückt.
[i] https://www.security-insider.de/ki-basierte-betrugsangriffe-deepfakes-deutschland-anstieg-a-59270f4a60df5661d5ade94918f54fd9
[ii] https://www.it-daily.net/it-sicherheit/cybercrime/anzahl-der-phishing-kits-2025
[iii] https://www.watchguard.com/de/wgrd-news/blog/die-fuenf-groessten-sicherheitsrisiken-durch-ki
[iv] https://www.united-domains.de/blog/gefahr-deepfake/
[v] https://www.heise.de/hintergrund/KI-erstellte-Malware-Medienhype-oder-reale-Bedrohung-10767911.html
[vi] https://berryvilleiml.com/docs/BIML-LLM24.pdf
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