Bei Unternehmen dreht sich seit Monaten vieles um die Einführung oder Transformation in eine Cloud-basierte Zukunft mit KI-Funktionen. Die Herausforderung liegt nicht nur darin, die IT-Systemlandschaft zukunftssicher aufzustellen, sondern auch in einem gut laufenden Betrieb. Die IT muss compliant und stets auf dem neuesten Stand bleiben. Das bedeutet, Systeme müssen maximal verfügbar, sicher und leistungsfähig sein, damit Mitarbeitende sich auf das Kerngeschäft konzentrieren können.
Um dies zu gewährleisten, sind drei Dinge wichtig. Erstens: Das System muss regelmäßig geprüft werden, um Schwachstellen frühzeitig zu erkennen und ungeplante Ausfälle zu vermeiden. Zweitens: Integrationen und Schnittstellen müssen kontinuierlich überwacht und Fehler analysiert werden, damit Prozesse reibungslos laufen. Drittens: Neue SAP Releases müssen zeitnah implementiert werden. Hier bietet die Cloud einen klaren Vorteil, da die SAP die technischen Releaseupgrades übernimmt. Dennoch verbleibt nach dem Shared Responsibilty Model der SAP ein großer Teil der Verantwortung für Security und Datenschutz beim Kunden. So bleibt z.B. der SAP Security Patch Day in der Private Cloud weiterhin in der Verantwortung des Kunden.
Die Schwierigkeit besteht bei vielen Unternehmen darin, dass Tickets, Service Requests und operative Aufgaben immer mehr Ressourcen binden – und keine Zeit bleibt, das SAP-System zuverlässig und vorausschauend zu betreuen. Da Cloud-Systeme oft komplexer und verteilter sind, stoßen klassische Support-Modelle und einfache Server-Monitoring-Tools an ihre Grenzen. Gleiches gilt für die proaktive Optimierung und Weiterentwicklung des Systems und der Prozesse, auch in den Bereichen KI, Automation und weiteren innovativen Technologien. Insbesondere mit dem Wechsel in die Cloud gewinnen Innovationen an Tempo, mit dem Anwendungen mithalten müssen. SAP läuft, aber es könnte besser und effizienter laufen – wenn die IT-Abteilung nicht so überlastet wäre.