„Fiori First“ bei EWE NETZ: Auch die Oberfläche entscheidet über den S/4HANA-Erfolg mit
Der Transformationserfolg hängt auch davon ab, wie Miarbeitende sich im neuen System zurechtfinden. Bei EWE NETZ trägt SAP Fiori maßgeblich dazu bei,
Foto: KI-generiert
Die Transformationsstudie 2026 von NTT DATA Business Solutions und Natuvion führt die Projekterfahrungen von mehr als 1.100 CEOs, CIOs sowie IT-Verantwortlichen aus 15 Ländern zusammen. Carina Bodes (NTT Data Business Solutions) und Philipp von der Brüggen (Natuvion) geben in einem Gastbeitrag für das IT-OnlineMagazin erste Einblicke in die Ergebnisse: Für 60 Prozent der Befragten ist die Einführung moderner Technologien wie KI der wichtigste Anlass für ihre IT-Transformation. In der Umsetzung zeigt sich, wie stark der Erfolg von belastbaren Daten, realistischer Planung und einem Vorgehen abhängt, das flexibel auf Anpassungen reagieren kann.
Anders als in den ersten Jahren der Transformationsstudie hat Kostensenkung als Treiber an Bedeutung verloren. Innovationsfähigkeit (46 Prozent) und ein Gewinn an Flexibilität (42 Prozent) sind wichtiger geworden. Auch der Einsatz von KI (60 Prozent) legt als Transformationsziel weiter zu. Fragt man die Unternehmen jedoch nach dem größten Erfolg ihrer Transformation, steht die Effizienzsteigerung weiterhin an erster Stelle. Damit Innovationsziele in der Projektsteuerung nicht hinter Effizienzzielen zurückfallen, brauchen sie eigene Messgrößen.
KI kommt dabei nicht erst nach der Transformation zum Einsatz: 76,2 Prozent der Befragten nutzen sie bereits im Projekt – etwa bei der Analyse bestehender Systeme, der Datenmigration oder beim Testen. 39 Prozent der Befragten nannten die Analyse der bestehenden IT-Landschaft als größte Herausforderung der Planungsphase. 26,4 Prozent stießen im weiteren Projektverlauf unerwartet auf Probleme mit der Datenqualität.
Gewachsene Schnittstellen, individuelle Entwicklungen oder uneinheitliche Datenbestände fallen im Tagesgeschäft nicht immer auf. Bei der Migration verursachen sie zusätzliche Arbeit; für spätere KI-Anwendungen werden sie zur Hürde. Deshalb gehört die Datenqualität früh in die Projektplanung – ein wichtiges Lernergebnis für rund 30 Prozent der Befragten.
Je genauer die Bestandsaufnahme ausfällt, desto belastbarer wird die Planung. Vollständig vorwegnehmen lässt sich der Verlauf großer Transformationsprogramme trotzdem kaum. 82,2 Prozent der Befragten überschritten ihr Budget, 79,5 Prozent ihren Zeitplan. Im Durchschnitt erreichten sie 71 Prozent ihrer Transformationsziele, benötigten dafür aber häufig mehr Zeit und Geld als vorgesehen.
Rund 71 Prozent der Befragten passten ihre Migrationsmethodik im Projektverlauf an. 44,6 Prozent der Befragten nahmen punktuelle Änderungen vor, ohne den Grundansatz zu verlassen. Bei 23 Prozent fiel die Anpassung substanzieller aus – etwa, wenn in einem Greenfield-Projekt später doch einzelne Daten oder Objekte übernommen wurden. Nur 3,5 Prozent wechselten den Migrationsansatz vollständig. Solche Anpassungen werden nötig, wenn Daten- und Prozessabhängigkeiten deutlicher hervortreten oder sich geschäftliche Anforderungen verändern. Das Projektsetup sollte diesen Spielraum von Anfang an vorsehen.
Aus den Erfahrungen der 1.115 Befragten leitet die Studie unter anderem folgende Empfehlungen ab:
NTT DATA Business Solutions und Natuvion stellen die Ergebnisse ausführlich im Live-Webinar „Transformationsstudie 2026: Das KI-Paradoxon der Transformation“ auf der 25. IT-OnlineKonferenz vor. Gemeinsam mit dem Kunden KLS Martin Group ordnen die Experten die Studie anhand konkreter Projekterfahrungen ein. Im Fokus steht neben den acht Handlungsempfehlungen auch die Frage, wie sich diese auf laufende und geplante Transformationsprojekte übertragen lassen.
Termin: Dienstag, 22. September 2026, 15:30 bis 16:15 Uhr.
Senior Marketing Manager, Marketing Business Unit Germany, NTT DATA Business Solutions AG
Chief Marketing Officer, Natuvion GmbH
Der Transformationserfolg hängt auch davon ab, wie Miarbeitende sich im neuen System zurechtfinden. Bei EWE NETZ trägt SAP Fiori maßgeblich dazu bei,
Unternehmen erwarten von ihrer SAP-Landschaft maximale Stabilität und hohe Veränderungsfähigkeit. Wie sich Erweiterungen wirksam absichern lassen.
Warum die SAP Integrated Toolchain mehr ist als eine reine Werkzeuglandschaft und wie sie die Transformation zu SAP Cloud ERP unterstützen kann.