Anders als in den ersten Jahren der Transformationsstudie hat Kostensenkung als Treiber an Bedeutung verloren. Innovationsfähigkeit (46 Prozent) und ein Gewinn an Flexibilität (42 Prozent) sind wichtiger geworden. Auch der Einsatz von KI (60 Prozent) legt als Transformationsziel weiter zu. Fragt man die Unternehmen jedoch nach dem größten Erfolg ihrer Transformation, steht die Effizienzsteigerung weiterhin an erster Stelle. Damit Innovationsziele in der Projektsteuerung nicht hinter Effizienzzielen zurückfallen, brauchen sie eigene Messgrößen.
KI kommt dabei nicht erst nach der Transformation zum Einsatz: 76,2 Prozent der Befragten nutzen sie bereits im Projekt – etwa bei der Analyse bestehender Systeme, der Datenmigration oder beim Testen. 39 Prozent der Befragten nannten die Analyse der bestehenden IT-Landschaft als größte Herausforderung der Planungsphase. 26,4 Prozent stießen im weiteren Projektverlauf unerwartet auf Probleme mit der Datenqualität.
Gewachsene Schnittstellen, individuelle Entwicklungen oder uneinheitliche Datenbestände fallen im Tagesgeschäft nicht immer auf. Bei der Migration verursachen sie zusätzliche Arbeit; für spätere KI-Anwendungen werden sie zur Hürde. Deshalb gehört die Datenqualität früh in die Projektplanung – ein wichtiges Lernergebnis für rund 30 Prozent der Befragten.