Der Markt bleibt in Bewegung. Bei SAP selbst und im Partner-Ökosystem rückten zum Jahreswechsel neue Entscheiderinnen und Entscheider in Schlüsselpositionen vor. Ein Überblick über relevante Personalveränderungen im SAP-Kosmos:
Personalveränderungen bei SAP

Die wichtigste Personalie zuerst: Seit Jahresbeginn führt Dirk Häußermann das Geschäft von SAP Deutschland. Er übernahm die Funktion von seinem Vorgänger Sven Mulder, der das Unternehmen zum Jahresende auf eigenen Wunsch verließ. Damit verantwortet Häußermann den Vertrieb, das operative Geschäft und die strategische Geschäftsentwicklung von SAP Deutschland – und soll künftig insbesondere die Kundenagenda rund um Cloud, Business AI und Transformation weiter vorantreiben.

Marielle Ehrmann wurde zum Januar in den Aufsichtsrat des Softwarekonzerns berufen und ist dort Mitglied im Finanz- und Investitionsausschuss sowie im Produkt- und Technologieausschuss. Ehrmann ist seit vielen Jahren in unterschiedlichen Schlüsselpositionen im SAP-Konzern tätig und verantwortet seit 2022 als Chief Security Compliance & Risk Officer die Themen globale Sicherheit, Cloud Compliance sowie Risiko- und Governance-Strukturen.

Rouven Morato hat den Softwarekonzern SAP nach 21 Jahren verlassen. Zuletzt hatte er den Aufbau des Solution-Bereichs Business Transformation Management verantwortet, den er von Grund auf entwickelt und durch die Integration von Signavio, LeanIX und WalkMe auf einen Wachstumspfad geführt hatte. Morato kündigte an, künftig wieder stärker unternehmerische Verantwortung übernehmen zu wollen. Die Rolle des Global Chief Revenue Officer für den Bereich Business Transformation Management (BTM) übernimmt ab sofort Sam Masri.

Andreas Schäfer ist seit Jahresbeginn Chief Revenue Officer Supply Chain Management MEE bei SAP. Der erfahrene Vertriebsexperte kehrt damit inhaltlich zu seinen Wurzeln zurück: Schäfer hatte bereits in früheren Jahren Führungsverantwortung im deutschen SAP-Vertrieb und entwickelt nun die Umsatzstrategie für das SCM-Portfolio in der Region Middle & Eastern Europe weiter.
Anja Schneider verantwortet seit Anfang des Jahres als Head of Customer Services & Delivery Middle and Eastern Europe (MEE) den Service- und Supportbereich innerhalb von Customer Engagement & Adoption. Sie soll Kunden in der Region dabei unterstützen, Innovationen einzuführen, messbare Mehrwerte aus Cloud- und KI-Lösungen zu realisieren und das SAP-Portfolio ganzheitlich zu nutzen. Zuletzt war Schneider unter anderem als Global Head of Premium Engagement & Advisory für die Betreuung strategischer Kunden verantwortlich.
Personalveränderungen im Partner-Ökosystem
T.CON

SAP-Partner T.CON treibt den Generationenwechsel in der Geschäftsführung weiter voran: Thomas Blöchl übernimmt die Position des Chief Executive Officer (CEO), Eva Heuer verantwortet als neue Chief Financial Officer (CFO) die finanziellen Geschicke des Unternehmens. Karl Fuchs, Mitgründer des SAP-Beratungshauses und langjähriger CEO, wird dem Unternehmen weiterhin eng verbunden bleiben und Thomas Blöchl künftig als Co-CEO in beratender Funktion begleiten.
SecurityBridge

Bei SecurityBridge übernahmen zum Jahresbeginn Jesper Zerlang und Holger Hügel die Führung. Zerlang soll als neuer CEO die Positionierung des Unternehmens an der Schnittstelle von SAP und Cybersicherheit weiter schärfen, Hügel verantwortet als Chief Technology Officer die technologische Ausrichtung des Unternehmens. Christoph Nagy und Ivan Mans geben ihre operativen Aufgaben ab, werden jedoch die technologische und strategische Ausrichtung von SecurityBridge auch künftig weiter prägen.
MHP – A Porsche Compay

Uwe Walter startet nach 29 Jahren bei SAP beim Beratungsunternehmen MHP – A Porsche Company als Associated Partner. In seiner neuen Rolle übernimmt Walter Verantwortung im SAP Office von MHP. Sein Ziel ist es, die strategische Zusammenarbeit mit SAP sowie die nachhaltige Transformation von Kunden im Sinne eines integrierten One-Team-Ansatzes weiter auszubauen.
SAP Fioneer

Auch SAP Fioneer hat Veränderungen im Management bekannt gegeben: Matthias Tomann löst Dirk Kruse als CEO ab. Er verantwortet ab sofort die strategische Ausrichtung des internationalen Finanzsoftware-Anbieters. Zugleich übernimmt Frank Krings, unter anderem ehemaliger Chief Executive Officer des Deutsche Bank-Konzerns für Westeuropa, die Rolle des Chief Operating Officer (COO) und damit die Verantwortung für das operative Geschäft.
SNP

Jens Amail bleibt bis Ende 2030 CEO von SNP Schneider-Neureither & Partner. Mit der vorzeitigen Vertragsverlängerung reagierte der Aufsichtsrat des SAP- und Transformationsexperten auf die erfolgreiche Entwicklung von SNP in den vergangenen Jahren. Seit Amails Amtsantritt verzeichnete das Unternehmen Rekordwerte bei Auftragseingang, Umsatz und EBIT.
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