SAP-Payroll als Governance-Frage: Wieso die größten Hürden vor der Migration liegen
SAP HCM for S/4HANA oder SuccessFactors Employee Central Payroll? Warum die Technologiewahl wichtig, bei der Payroll-Migration aber erst der der zweite Schritt ist.
Veröffentlicht
27. Mai 2015
Lesezeit
2 Minuten
Redaktion
IT-OnlineMagazin
Wenn Unternehmen Waren an ihre Kunden versenden, mangelt es oft an der Transparenz zum Sendungsstatus, denn es wird aus verschiedenen Softwaresystemen (SAP, ERP, Webshop), von mehreren Standorten aus oder mit unterschiedlichen Dienstleistern (Speditionen, Paketdienstleister, Kurierdienst) versendet. Dadurch sind die Informationen über diverse Systeme verteilt und werden nirgends konsolidiert.
Die MHP Solution Group will diese Transparenz mit ihrer Cloud-Lösung shiptrack.com verbessern. Shiptrack normiert die unterschiedlichen Sendungsinformationen der Dienstleister und bereitet sie zwecks Sendungsverfolgung an zentraler Stelle auf.
Mitarbeiter der versendenden Unternehmen können bei Kundenfragen Auskunft zum Status einer Sendung zu geben, und zwar unabhängig von wo aus, und wie die Ware versendet wurde. An zentraler Stelle kann – beispielsweise im Callcenter, an Logistikstandorten, in der Telefonzentrale oder in outgesourcten Kundendienst-Abteilungen – für alle Standorte und über alle Versand-Dienstleister gesucht und recherchiert werden. Zudem ist die Lösung mandantenfähig.
Interne Mitarbeiter oder der Empfänger, können abhängig vom Status einer Sendung aktiv per E-Mail benachrichtigt werden. Beispielsweise könnte bei einer „Bruchmeldung“ oder bei „Verlust“ eines Pakets ein Verantwortlicher unmittelbar eine E-Mail-Benachrichtigung erhalten, um eine erneute Sendung auf den Weg zu bringen und den Kunden nicht unnötig lange warten lassen.
Bei VIP-Kunden könnte jede Statusänderung mitgeteilt und verfolgt werden. Durch die Shiptrack Standardisierung können Benachrichtigungen sogar für Versanddienstleister angeboten werden, die keine eigenen Benachrichtigungsmöglichkeiten anbieten, wie beispielsweise die meisten Speditionen. Diese Funktionen dürften für Unternehmen interessant sein, die mit regelbasierten Benachrichtigungen die Servicequalität oder die Transparenz erhöhen möchten.
Mit Hilfe von Shiptrack sollen Handelsunternehmen oder Produzenten eigene Trackingportale betreiben können, in denen Waren-Empfänger den Status erwarteter Sendungen im self-service ermitteln können. Auch ein kundeneigenes „look&feel“ soll man hierbei einrichten können.
Über eine standardisierte API sind die Sendungsinformationen in SAP-Prozesse oder andere Software-Lösungen integrierbar. Vorteil für SAP-Anwender und SAP-Partner dürfte sein, dass man mit einer Schnittstelle alle an Shiptrack angebundenen Carrier (derzeit rund 30 Dienstleister, stark zunehmend) ansprechen kann – auch für internationale Sendungen.
shiptrack.com wird in einem europäischen Rechenzentrum betrieben, das die Einhaltung der Datenschutzvorschriften garantieren soll. Die Kosten dieser Cloud-Lösung zur Sendungsverfolgung sind abhängig von der Anzahl der Sendungen und Nutzer und liegen nach Angaben des Herstellers bei ca. 50 Euro monatlich. In einer Demoversion kann man die Cloud-Sendungsverfolgung mit Beispieldaten testen.
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