SAP KI-Agenten: Warum Hersteller und Anwender unter Zugzwang stehen
Veröffentlicht
11. Oktober 2026
Lesezeit
12 Minuten
Maike Rose
Chefredakteurin
Foto: KI-generiert
SAP will mit KI-Agenten Geschäftsprozesse zunehmend automatisieren. Doch viele Anwenderunternehmen setzen längst KI-Lösungen anderer Anbieter produktiv ein. Auf dem DSAG-Jahreskongress 2026 wurde deutlich, was SAP jetzt liefern muss: ausgereifte Lösungen, kalkulierbare Kosten und verlässliche Roadmaps. Gleichzeitig sind die Anwender gefordert, ihre Daten, Prozesse und Organisation auf den Einsatz von SAP KI-Agenten vorzubereiten, um das Potenzial von SAP Business AI auszuschöpfen.
Mit dem Autonomous Enterprise beschreibt SAP die nächste Ausbaustufe seiner Unternehmenssoftware, in der KI-Agenten Aufgaben in Geschäftsprozessen weitgehend selbstständig übernehmen. Dass KI diese Prozesse verändern wird, bezweifelt in der SAP-Community kaum noch jemand. Entsprechend intensiv wurde das Thema auf dem DSAG-Jahreskongress in Köln diskutiert, der mit mehr als 6.000 Teilnehmenden einen neuen Besucherrekord verzeichnete.
Die DSAG trägt die Richtung der SAP-Strategie grundsätzlich mit. Jens Hungershausen, scheidender Vorstandsvorsitzender der DSAG, formulierte die Erwartung der Anwender in Köln so: „Die Technologie dafür ist vorhanden. Zwischen Vision, verfügbaren Lösungen und tatsächlichem Kundennutzen besteht jedoch noch eine Lücke.“
Für den breiten Einsatz von KI-Agenten in SAP-Landschaften sind vor allem vier Fragen offen:
Wie ausgereift sind die verfügbaren Funktionen?
Wie lassen sich Einführung und laufender Betrieb wirtschaftlich planen?
Welche Möglichkeiten haben Unternehmen mit On-Premises- und Hybridsystemen?
Wer kontrolliert Datenzugriffe, Berechtigungen und automatisierte Entscheidungen?
SAP Business AI: Das Warten auf messbaren Nutzen
Jens Hungershausen beim DSAG-Jahreskongress 2026 | Bild: IT-OnlineMagazin
Auf diese Fragen erwarten die Anwender von SAP inzwischen klarere und belastbarere Antworten, denn die Ausgangslage hat sich verändert. Beim Wechsel in die Cloud musste SAP den Nutzen über Jahre erklären und seine Kunden aktiv zur Transformation bewegen. Bei KI ist der Handlungsdruck auf beiden Seiten groß. Wirtschaftliche Unsicherheit, Wettbewerbsdruck, Innovationsbedarf und Fachkräftemangel veranlassen Unternehmen, selbst nach geeigneten Lösungen zu suchen. Für viele reicht es inzwischen nicht mehr, KI lediglich auszuprobieren. Sie wollen wissen, welche Anwendungen einen messbaren Nutzen bringen und sich zuverlässig in bestehende Prozesse integrieren lassen. Auf dem DSAG-Jahreskongress gab es kaum ein Gespräch mit der Redaktion, in dem solche Projekte und Ambitionen keine Rolle spielten.
Vor diesem Hintergrund werden die nächsten Erhebungen zur produktiven KI-Nutzung besonders aufschlussreich sein. Sie dürften auch deutlicher zeigen, inwiefern SAP Business AI sich durchsetzen kann.
Umfrage: SAP-Trends 2027
Was steht 2027 auf der Agenda? Welche Prioritäten setzen CIOs und Entscheider in Sachen KI und Cloud-Transformation?
Das und mehr ermitteln wir mit unserer neuen Umfrage „SAP-Trends 2027“
Die letzte Erhebung der DSAG zum Jahresstart 2026 ergab noch ein nüchternes Bild: Von den 198 Befragten hatten 43 Prozent bereits KI-Anwendungsfälle umgesetzt. Innerhalb dieser Gruppe nutzten 77 Prozent KI-Lösungen anderer Anbieter produktiv, während lediglich drei Prozent SAP-KI-Lösungen im Produktivbetrieb einsetzten. Ein ähnliches Bild zeichnete die Umfrage „SAP-Trends 2026“, an der sich zwischen September 2025 und Januar 2026 insgesamt 207 Teilnehmer aus der DACH-Region beteiligt haben: 74 Prozent von ihnen setzen Stand-alone-KI-Lösungen ein, 71 Prozent arbeiteten an ersten Prototypen oder suchten nach geeigneten Anwendungsfällen. Die Nutzung von in SAP integrierten KI-Lösungen lag bei lediglich 11 Prozent. In der Planung befanden sich 35 Prozent. SAP Joule nutzten 9 Prozent. 32 Prozent planten mit Joule.
In den Anwenderunternehmen wurde bis Anfang 2026 KI also intensiv erprobt und war Teil der Planung. Ein flächendeckender produktiver Einsatz von KI in geschäftskritischen ERP-Prozessen lässt sich daraus jedoch noch nicht ableiten.
Es gilt ein trotz aller Fakten differenzierter Blick auf die Zahlen: Als Vergleich von Marktanteilen sind diese Werte nur bedingt aussagekräftig. Sie erfassen unterschiedliche Szenarien, und ein allgemeiner KI-Assistent ist in der Regel deutlich schneller eingeführt als ein Agent, der in geschäftskritische ERP-Prozesse eingreift. Zudem liefen beide Befragungen noch vor den großen KI-Ankündigungen auf der SAP Sapphire im Mai und der SAP Connect 2026.
KI: Warum SAP-Anwender auf andere Anbieter setzen
Die Richtung ist dennoch eindeutig: Die Anwender warten mit KI nicht auf ihren ERP-Hersteller. Sie entwickeln eigene Anwendungen, nutzen KI-Funktionen anderer Softwareanbieter und binden neue Werkzeuge in bestehende Abläufe ein. Damit entstehen auch innerhalb von SAP-Landschaften Alternativen zum SAP-eigenen KI-Portfolio und insgesamt eine komplexe Gemengelage im Wettbewerbsmarkt um KI, die dem aktuellen Pioniergeist entspricht: Wer KI am schnellsten in einen produktiven Geschäftsprozess bringt und dabei die Anforderungen an Sicherheit, Datenzugriff, Governance und Wirtschaftlichkeit erfüllt, dürfte seinen Marktanteil schnell ausbauen können.
SAP verfügt dabei über einen strukturellen Wettbewerbsvorteil: Der Konzern kann auf jahrzehntelang aufgebautes Wissen über betriebswirtschaftliche Prozesse, Datenmodelle und Geschäftslogik zurückgreifen. Agenten, die diesen Kontext nutzen, können Aufgaben übernehmen, für die allgemeine Sprachmodelle allein nicht ausreichen. Gerade bei geschäftskritischen ERP-Prozessen könnte die enge Integration in die SAP-Anwendungen ein Vorteil sein. Allerdings muss SAP diesen Anspruch erst in der Breite einlösen. Kommen die integrierten Lösungen zu spät oder sind sie wirtschaftlich wenig attraktiv, könnten Unternehmen ihre KI-Anwendungen bereits auf anderen Plattformen etabliert haben.
Joule Agents: Was bereits verfügbar ist und was folgen soll
Thomas Pfiester, Head of Customer Engagement & Adoption bei SAP, skizzierte in seiner Keynote erneut, wie das Autonomous Enterprise aussehen soll. Er stellte SAP Joule, spezialisierte Assistenten, KI-Agenten sowie Werkzeuge für die Transformation von SAP-Landschaften vor.
Auf der SAP Connect 2026 präsentierte SAP zeitgleich Joule Work als zentrale Benutzeroberfläche für den KI-Einsatz sowie den Ausbau der SAP Autonomous Suite. Nach Herstellerangaben wurden seit der Sapphire mehr als 20 Joule Assistants und über 200 Joule Agents entwickelt. Joule Work soll im Oktober breiter verfügbar werden, weitere Funktionen folgen schrittweise. Laut SAP-CEO Christian Klein arbeitet SAP seit der Sapphire im Mai 2026 mit mehreren hundert Kunden an der Einführung von Joule Work.
Unternehmen investieren in Mehrwert durch KI-Agenten, der sich rechnen muss. Die bloße Verfügbarkeit reicht als Argument nicht aus.
Auch die neuen Migrations- und Modernisierungsassistenten von SAP begrüßt die DSAG. Sie erwartet jedoch, dass sich deren Nutzen in realen Kundenprojekten belegen lässt und die Werkzeuge ohne unverhältnismäßige Zusatzkosten oder technologische Vorbedingungen nutzbar sind.
Und das aus gutem Grund: Die Zahl der Agenten beantwortet noch nicht die Fragen, die Anwender vor einer Investition klären müssen. Welche Funktionen laufen auf welchen SAP-Systemen? Wie aufwendig ist die Einführung? Wie zuverlässig arbeiten die Agenten in komplexen Prozesslandschaften? Und wie lassen sich die Kosten kalkulieren? Gerade diese Punkte dürften über die Verbreitung von SAP Business AI entscheiden.
Nicht jeder Prozess eignet sich zudem für agentische Automatisierung. Unternehmen sollten zunächst klären, ob ein regelbasierter Workflow, klassische Automatisierung oder ein KI-Agent die angemessene Lösung ist.
SAPs Prozesswissen als Wettbewerbsvorteil?
Christian Klein zeigte sich im Dialog mit Jens Hungershausen am dritten Kongresstag überzeugt, dass SAP seine Stärken im KI-Wettbewerb ausspielen kann. Den Unterschied zu allgemeinen KI-Anbietern sieht er im Verständnis der Geschäftsprozesse. SAP könne Agenten mit den Daten, Berechtigungen und Regeln der Unternehmensanwendungen verbinden, sodass sie über reine Auskünfte hinaus Aufgaben zuverlässig ausführen.
Als Beleg verwies Klein auf Erfahrungen im eigenen Haus. Nach SAP-Angaben erzielen Beschäftigte in Personalwesen, Finanzwesen und Beschaffung Produktivitätssteigerungen von mehr als 20 Prozent. Grundlage ist der Einsatz von Joule Work bei rund 110.000 eigenen Beschäftigten.
Das zeigt das Potenzial, lässt sich aber kaum eins zu eins auf Anwenderunternehmen übertragen. Denn deren Systemlandschaften sind oft deutlich komplexer gewachsen oder deren Organisationsstrukturen stehen beispielsweise im Mittelstand oder im öffentlichen Sektor vor ganz anderen Voraussetzungen. Dort fehlen häufig eigene KI-Teams und IT-Kapazitäten, im öffentlichen Sektor kommen zudem strenge Vorgaben bei Vergabe, Datenschutz und Nachvollziehbarkeit von Entscheidungen hinzu. Wie SAP den Wert ermittelt hat, wäre für Anwender ebenso aufschlussreich wie die Zahl selbst.
Klein räumte dann auch ein, dass heterogene IT-Landschaften und unzureichend harmonisierte Daten die Einführung erschweren. Damit bestätigte er indirekt eine Kernforderung der DSAG, die Voraussetzungen für KI stärker zu berücksichtigen. SAP will Unternehmen mit Datenlösungen wie der SAP Business Data Cloud, mit Integrationsfunktionen und KI-gestützten Transformationswerkzeugen unterstützen. Wie schnell sich die Komplexität gewachsener Landschaften damit tatsächlich reduzieren lässt, muss die Praxis noch zeigen.
SAP Business AI: Warum Kunden mehr Wahlfreiheit fordern
Für viele SAP-Kunden hat die ERP-Transformation weiter Vorrang. Laut DSAG-Investitionsreport 2026 setzen noch 54 Prozent der Befragten SAP ECC beziehungsweise die ältere Business Suite ein, zugleich nutzen 56 Prozent bereits S/4HANA On-Premises. Die Werte überschneiden sich, weil viele Kunden mehrere Systeme parallel betreiben.
Der ECC-Anteil ist gegenüber 2024 gesunken, die Transformation kommt also voran. Sie bindet aber weiterhin erhebliche Budgets und Personal. Mit dem Ende der regulären Mainstream-Wartung für SAP Business Suite 7 einschließlich ECC 6.0 Ende 2027 wächst der Planungsdruck. Eine kostenpflichtige Extended Maintenance bis Ende 2030 verschafft zwar zusätzlichen Spielraum, ist aber mit weiteren Kosten verbunden.
Daneben stehen Cloud-Strategien, Datenmodernisierung, regulatorische Anforderungen und eben KI auf der Agenda. Für viele IT-Abteilungen ist daraus ein dauerhafter Veränderungsprozess geworden, der sich kaum noch in einzelne Projekte zerlegen lässt. Hungershausen forderte deshalb, dass Unternehmen ihr Tempo selbst bestimmen können und sich Innovationen an den tatsächlichen Voraussetzungen der Kunden orientieren.
Besonders kritisch sieht die DSAG, dass SAP bestimmte KI-Funktionen an Cloud-Verträge oder Transformationszusagen koppelt. Die Anwendervertretung setzt sich dafür ein, dass auch Kunden mit S/4HANA On-Premises Zugang zu KI-Innovationen erhalten, wo dies technisch möglich ist. Dahinter steht die grundsätzliche Frage, wie viel Wahlfreiheit Unternehmen bleibt, wenn neue Technologien zunehmend an bestimmte Betriebs- und Lizenzmodelle gebunden werden.
Bereits auf der SAP Sapphire 2026 hatte SAP angekündigt, ausgewählte KI-Funktionen auch On-Premises-Kunden zugänglich zu machen. Allerdings ist dieser Zugang an bestimmte Cloud-Transformationszusagen gebunden. Unklar ist bisher noch, was die ausgewählten KI-Funktionen konkret abdecken bzw. ob sie ohne eine vollständige Cloud-Transformation für einen ausreichenden Gewinn an Mehrwert genutzt werden können.
KI-Governance: Wer kontrolliert Daten und Prozesse?
Mit dem Einsatz von KI-Agenten rücken jetzt auch Architekturthemen in den Vordergrund. Agenten, die über mehrere Anwendungen hinweg Informationen auswerten und Prozesse ausführen, brauchen Zugriff auf Daten, Berechtigungen und fachlichen Kontext. In heterogenen Landschaften betrifft das zwangsläufig auch Systeme anderer Hersteller.
Thomas Henzler, neuer Vorstandsvorsitzender der DSAG, sprach im Fachvorstands-Talk die Notwendigkeit einer übergreifenden Datensemantik und eines Enterprise Knowledge Graph an. Er stellte dabei die offenen Fragen heraus, wer die Daten zusammenführt, wer den Zugriff kontrolliert und wie solche Leistungen künftig kommerzialisiert werden.
KI-Agenten im ERP: Was Anwender selbst vorbereiten müssen
Selbst wenn KI-Funktionen verfügbar und integriert sind, ist ihr Nutzen damit noch nicht gesichert. Unternehmen müssen festlegen, welche Prozesse sie automatisieren, welche Entscheidungen Agenten eigenständig treffen dürfen und an welchen Stellen Menschen eingreifen. Ebenso müssen sie Verantwortlichkeiten für Datenqualität, Berechtigungen, Kontrolle und Fehlerbehandlung definieren. Denn wenn Agenten Buchungen auslösen, Stammdaten verändern oder über Systemgrenzen hinweg arbeiten, reicht eine technische Freigabe allein nicht aus.
Zur Vorbereitung gehört auch eine nüchterne Bewertung der eigenen Prozesse. Nicht jede Automatisierungsaufgabe benötigt einen KI-Agenten. Für standardisierte Abläufe können klassische Workflows oder regelbasierte Automatisierung die wirtschaftlichere und besser kontrollierbare Lösung sein. Wo Agenten dagegen Informationen aus unterschiedlichen Quellen zusammenführen, Situationen bewerten und mehrere Prozessschritte koordinieren sollen, steigen die Anforderungen an Datenqualität, Integration und Governance. Diese Voraussetzungen müssen Anwenderunternehmen selbst schaffen, selbst wenn SAP die technischen Werkzeuge dafür bereitstellt.
Auch der wirtschaftliche Nutzen muss anhand geeigneter Kennzahlen überprüft werden: Welche Prozessschritte werden schneller, wo sinkt der manuelle Aufwand und welche zusätzlichen Kosten entstehen für Lizenzen, Integration, Überwachung und Betrieb? Ohne solche Maßstäbe bleibt unklar, ob ein Agent eine sinnvolle Automatisierung darstellt oder lediglich zusätzliche Komplexität schafft.
Foto: IT-OnlineMagazin
Damit bekommt auch die Diskussion um die API Policy von SAP eine größere Tragweite. Sie regelt, wie Kunden und Drittanbieter die Schnittstellen der SAP-Systeme nutzen dürfen. Über einzelne Schnittstellen und Vertragsklauseln hinaus beeinflusst sie, wie offen und wirtschaftlich tragfähig die Architektur KI-gestützter Unternehmenslandschaften künftig sein wird. Das betrifft SAP ebenso wie Drittanbieter, deren Agenten sich ebenfalls sicher in bestehende Prozesse einfügen und die Vorgaben der Unternehmen einhalten müssen. Die DSAG fordert deshalb klare Regeln. Henzler will die Anwendervertretung in dieser Debatte stärker positionieren und ihr Profil gegenüber SAP schärfen.
SAP hat einen Vorsprung beim Prozesswissen. Ob daraus ein Vorsprung bei KI-Agenten wird, muss sich in der Praxis zeigen.
Autonomous Enterprise gelingt nur im Zusammenspiel
Damit sind die Aufgaben für alle Beteiligten umrissen. SAP muss praxistaugliche KI-Lösungen, kalkulierbare Kosten und verlässliche Roadmaps bieten. Die SAP-Partner sind gefordert, die Technologien in gewachsene Systemlandschaften zu integrieren, ihren wirtschaftlichen Nutzen im jeweiligen Kundenumfeld nachzuweisen und Anwender beim Kompetenzaufbau zu unterstützen. Die Anwenderunternehmen müssen ihrerseits Daten, Prozesse und Verantwortlichkeiten so aufstellen, dass KI-Agenten sicher und wirtschaftlich eingesetzt werden können.
SAP bringt mit seinem Prozesswissen gute Voraussetzungen mit. Ob daraus eine führende Rolle im Markt für KI-Agenten wird, hängt jedoch auch davon ab, wie gut Partner und Anwender diese Möglichkeiten in produktive Geschäftsprozesse übersetzen können.
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Maike Rose
Maike Rose ist Geschäftsführerin, Chefredakteurin und Moderatorin beim IT-OnlineMagazin. Die rasanten Entwicklungen im SAP-Umfeld einordnen und komplexe Themen auf den Punkt bringen für CIOs, IT- und Fachentscheider – das ist für sie Auftrag und Leidenschaft. Mit über 25 Jahren Erfahrung in Konzernen, IT-Unternehmen und Agenturen verbindet sie strategisches Kommunikations-Know-how mit fundierter SAP-Branchenkenntnis.
SAP will Geschäftsprozesse mit KI-Agenten automatisieren. Doch viele Anwender nutzen längst KI-Lösungen anderer Anbieter. Was SAP jetzt liefern muss und welche Voraussetzungen Unternehmen selbst schaffen müssen.
Die Nachfrage nach SAP-Fachkräften mit KI-Kenntnissen hat sich seit Anfang 2025 nahezu verdoppelt, der restliche SAP-Stellenmarkt in Deutschland stagniert weitestgehend.