Wie kann SAP beim Reporting zur Nachhaltigkeit helfen?

Tim_KaufmannNachhaltigkeit ist eine der größten Herausforderungen für die Menschheit und für die Ökosysteme. Wer als SAP-Kunde Nachhaltigkeitskriterien erfüllen und Nachhaltigkeitsziele erreichen möchte oder muss, kann auf die SAP-Unterstützung bauen.

Ein Gastbeitrag von Timothy Kaufmann (Innovation Lead, CTO Office Platform & Technologies, MEE | SAP) gibt uns einige Hinweise, wie man vorgehen kann.

 

Nachhaltigkeitsreporting im Wandel

SAP-NachhaltigkeitNachhaltigkeit definiert den Unternehmenserfolg neu. Es gilt, entsprechende Maßnahmen zu identifizieren und anzustoßen, um Nachhaltigkeitsziele zu erreichen. Dabei spielt das Nachhaltigkeitsreporting eine wichtige Rolle und wird durch neue Regularien wie beispielsweise EU-Taxonomie oder CSD-Reporting anspruchsvoller.

Viele Unternehmen müssen in den nächsten Jahren verpflichtend ein solches Berichtswesen aufsetzen und neue KPIs zu unterschiedlichen Nachhaltigkeitskriterien ausweisen.

 

Berichtswesen in Steuerungsprozesse integrieren

Gerade für Unternehmen, die eigene und ehrgeizigere Nachhaltigkeitsambitionen entwickeln, gilt es das Berichtswesen auch in die Steuerungsprozesse zu integrieren. In der täglichen Arbeit lassen sich fünf Prozessschritte herausarbeiten:

 

Schritt 1: Alle relevanten Daten sammeln

Bei der Datensammlung werden die Daten, basierend auf den KPIs, für das Nachhaltigkeitsreporting zusammengetragen, die für die unterschiedlichen Bereiche wie Umwelt oder Soziales erforderlich sind. Viele Daten entstehen in den industriespezifischen Wertschöpfungsprozessen und damit den relevanten betriebswirtschaftlichen Systemen. Viele Daten werden aber auch manuell erfasst, da sie noch in keinem System vorhanden sind.

Automatisierung hilft hier, das Leben der Nachhaltigkeitsabteilung zu vereinfachen. Entsprechende Datenmanagementkonzepte sind erforderlich, wenn viele verschiedene Datentypen und Systeme integriert werden müssen. Insgesamt bekommen die Daten eine essenzielle Rolle im nicht-finanziellen Berichtswesen. Gerade auf die Qualität der Daten sollte hier ein besonderes Augenmerk gelegt werden.

 

Schritt 2: Reporting zur Nachhaltigkeit

Beim Reporting werden die entsprechenden internen und externen Berichte erstellt. Dies muss gemäß den gesetzlichen Vorgaben erfolgen. Wichtig ist, dass die entsprechenden Berichte nicht jedes Quartal neu erstellt werden, sondern automatisch generiert werden können. Dabei hilft es, auf Berichtstemplates zugreifen zu können.

Das sogenannte nicht-finanzielle Berichtswesen ist in der Regel losgelöst. Deshalb ist die Zusammenführung des nicht-finanziellen mit dem finanziellen Reporting und die Integration in den Steuerungsprozess von Unternehmen so essenziell.

 

Schritt 3: Planung der Nachhaltigkeitsziele

Während das Reporting den Ist-Zustand beschreibt, werden bei der Planung die entsprechenden Nachhaltigkeitsziele definiert und die erforderlichen Maßnahmen abgeleitet. Es gilt, die mit dem größtmöglichen Hebel und der besten Marge zu identifizieren.

Dazu unterstützt die Simulation als Schritt 4, weil unterschiedliche „What-If“-Szenarien durchgespielt werden können.

 

Schritt 5: Automatische Aktionen

Im fünften und letzten Schritt werden die ausgewählten Maßnahmen als automatische Aktionen in die Wertschöpfungsprozesse und die dahinterliegenden IT-Systeme übertragen. Hier schließt sich der Kreis zu einem wiederkehrenden, kontinuierlichen Prozess und Reporting.

Workflows und Prozessautomatisierung helfen, die Arbeit zu erleichtern und manuelle Medienbrüche zu reduzieren.

 

Wer mehr über diesen Prozess, die IT-Lösung von SAP und mögliche Implementierungsansätze von PWC erfahren möchte, bekommt Details beim virtuellen Event (18.10.22) erläutert: „Die Zukunft von Sustainability Steering & Reporting mit SAP und PWC“

 

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