Der schnellste Weg zum Autonomous Enterprise? Was Charlie Munger raten würde
Der Weg zum Autonomous Enterprise wird selten an der Technologie scheitern. Wie Charlie Mungers Prinzip der Umkehrung zum Transformationserfolg beitragen kann.
Veröffentlicht
11. Juli 2022
Lesezeit
8 Minuten
Redaktion
IT-OnlineMagazin
„Die Integration von SAP-Systemen in die Cloud ist nur der erste Schritt der Digitalisierungsreise. Der zweite Schritt ist die Integration und Automatisierung, die den wahren Wert der Cloud freisetzt“, sagt Kurt Wiener, EMEA Azure Practice Lead bei Lemongrass, im IT-Onlinemagazin Gastartikel und ergänzt: „Automatisierung ist der Schlüssel für maximalen Nutzen von SAP auf Azure.“
Kurt Wiener erläutert, wie man automatisieren kann und gibt Empfehlungen, um den größten Nutzen aus der Migration und beim Betrieb von SAP-Workloads auf Azure zu realisieren.

Kurt Wiener
Die Zeiten in denen darüber gesprochen wurde, ob Unternehmen ihre SAP-Workloads in die Cloud migrieren und dort betreiben werden, liegen weit hinter uns. Die Diskussionen konzentrieren sich jetzt voll und ganz darauf, wie schnell sie operative Exzellenz in der Cloud erreichen können und wie dies zu den geringsten Kosten, mit den geringsten Unterbrechungen und dem geringsten Risiko erreicht werden kann.
Der Reifegrad des SAP-on-Cloud-Marktes in Bezug auf Erfahrung, Fähigkeiten, Wissen, Tools und Orchestrierung (und Cloud-Technologie) ist so weit fortgeschritten, wodurch Migrationen innerhalb von Wochen und Monaten durchgeführt werden können. Hierbei können bewährte Muster und Methoden, sowie die Erkenntnisse von Tausenden von SAP-Kunden genutzt werden. SAP on Azure ist die Norm!
Doch mit der Reife kommt auch die Erfahrung. Und dieses neue Verständnis ermöglicht es SAP-Kunden, den vollen Nutzen aus dem Betrieb ihrer Workloads auf Azure zu ziehen. Lassen Sie uns auf zwei der wichtigsten Erkenntnisse eingehen:
Die Integration Ihrer SAP-Systeme in die Cloud ist nur der erste Schritt auf Ihrer Digitalisierungsreise. Der zweite Schritt ist die Integration und Automatisierung, die den wahren Wert der Cloud freisetzt.
Doch welche Vorteile ergeben sich daraus in der Regel?
Lassen Sie uns diese beiden Schlüsselerkenntnisse genauer untersuchen.
Es ist wichtig, sich daran zu erinnern, dass der Betrieb in der Cloud eine kontinuierliche Verbesserungsreise ist und nicht ein einmaliges Ziel. Es ist jedoch wichtig, dass Sie bereits in den frühesten Planungsphasen berücksichtigen, wie die SAP- (und Nicht-SAP-) Workloads nach der Migration verwaltet werden und welche Ressourcen, Technologien und Arbeitsweisen erforderlich sein werden.
Die Umstellung der Infrastruktur in die Cloud ist nur ein Teil einer erfolgreichen Umstellung auf den Betrieb von SAP in der Cloud. Die Anpassung von Mitarbeitern, Prozessen, Technologie und Kultur an die neuen Arbeitsweisen auf Unternehmensebene ist von grundlegender Bedeutung, um einen wesentlich höheren Nutzen zu erzielen.
Wenn Unternehmen den Wert der Cloud nicht voll ausschöpfen, hören wir typischerweise:
Mit der richtigen Vision, den richtigen Werkzeugen und der richtigen Einstellung der Mitarbeiter kann man jedoch so viel erreichen:
Und schließlich ist es eine große Chance, im SAP-Betrieb wirklich innovativ zu sein. Cloud-Arbeitsweisen und fortschreitende Automatisierung bedeuten, dass Sie wirklich eine andere Art und ein anderes Niveau von Service bieten können. Zu den Möglichkeiten gehören das Ersetzen von manuellem Aufwand durch Automatisierung, Self-Service und neue Arbeitsweisen, die einen Betrieb fast ohne Ausfallzeiten ermöglichen.
Die Einführung von Automatisierung sowohl in der Migrations- als auch in der Betriebsphase ist absolut notwendig, um die erheblichen Vorteile von SAP on Azure nutzen zu können.
Während die Automatisierung in der Betriebsphase einen langfristigen Wert liefert, wird die Automatisierung der Cloud-Migration auch zuverlässige, wiederholbare Ergebnisse über mehrere Umgebungen hinweg liefern, um den Migrationsprozess zu beschleunigen und zu vereinfachen.
Die Lemongrass Cloud Platform (LCP) verfügt über mehr als 300 Patterns, um sowohl die Migration als auch den Betrieb zu automatisieren. Dies minimiert Risiken und Kosten und beschleunigt den Return on Investment für SAP-Kunden. Die Automatisierung ermöglicht außerdem eine Migration nahezu ohne Ausfallzeiten und minimiert Geschäftsunterbrechungen.
Es gibt drei Dinge, die die Automatisierung zum Leben erwecken:
Bei der Automatisierung und Integration von SAP-Systemen geht es um mehr als nur das Einschalten einiger Dienste. Sie müssen sich ansehen, wie Sie die Automatisierung durchführen, und zwar in Bezug auf Ihre Werkzeuge. Repetitive Aufgaben aus dem Servicekatalog wie Patching, sollten nach Möglichkeiten der Automatisierung untersucht werden. Zusätzlich sollte an einem Target Operating Team gearbeitet werden, um die unterschiedlichen Anforderungen der Cloud bestmöglich zu unterstützen, wie bspw. FinOps, Landing Zone usw.
Die Welt der Tools und der Orchestrierung wird offener und schneller verfügbarer in der Cloud. Auch der Umfang, die Qualität und die Ausgereiftheit der Tools nehmen zu. Viele werden mit TerraForm und Ansible vertraut sein, aber auch Microsoft bietet eine breite Palette von Lösungen an, wie z. B. Microsoft Sentinel und Microsoft Defender for Cloud.
Natürlich geht es bei der Cloud um mehr als nur den Systembetrieb. Es ergeben sich neue Cloud-spezifische Aufgaben in den Finanzoperationen, Sicherheitsoperationen und Datenoperationen in der Cloud. SAP-Kunden mussten diese Aufgaben On-Premise nicht im Detail beachten, in der Cloud ist es erforderlich diese richtig zu machen, um erfolgreich zu sein.
Um den größten Nutzen aus der Migration und dem Betrieb von SAP-Workloads auf Azure zu ziehen, lauten unsere Empfehlungen also:
Kurt Wiener freut sich über eine Vernetzung bei XING oder LinkedIn.
Der Weg zum Autonomous Enterprise wird selten an der Technologie scheitern. Wie Charlie Mungers Prinzip der Umkehrung zum Transformationserfolg beitragen kann.
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