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Schichtplanung plus SAP Fiori Apps: Digitalisierung im Personalwesen

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Posted 5. Februar 2018 by Redaktion IT-Onlinemagazin in Geschäftsführer

Welche Möglichkeiten gibt es zur weiteren Digitalisierung im Personalwesen? Eine zeitintensive und wiederkehrende Aufgabe ist die Personaleinsatz- und Schichtplanung in Serviceunternehmen. Die BwFuhrparkService GmbH hat vom SAP Partner iProCon eine Lösung für den Fahrdienst der Bundestagsabgeordneten entwickeln lassen.

Wir fragten Jutta Schneichel, Bereichsleiterin Personal, was die Lösung kann, welche Rolle Fiori Apps dabei spielen, wie die Apps bei den Mitarbeitern ankommen und was für die Zukunft in SAP HCM geplant ist.

 

Frau Schneichel, welchen Nutzen sehen Sie in einer SAP-integrierten Schichtplanung?

Jutta SchneichelJutta Schneichel: Wir haben vor der Implementierung mit SAP eine Reihe von Produkten evaluiert. Leider konnte keines der untersuchten Produkte unsere Anforderungen an einen sinnvollen Einsatz erfüllen.

Der wesentliche Nutzen besteht darin, dass die Schicht- und Einsatzplanung in hohem Maße automatisiert, nach den Anforderungen des Unternehmens und unter Berücksichtigung der gesetzlichen Regelungen durchgeführt wird. Darüber hinaus haben wir die Planungsdaten in SAP HCM und können aus allen anderen Anwendungen (Fiori-Apps, Stamm- und Abrechnungsdaten etc.) auf diese zugreifen. Letztlich hat uns auch überzeugt, dass wir die Weiterentwicklung flexibel nach unseren Anforderungen vorantreiben können.

 

Sehen Sie auch betriebswirtschaftliche Vorteile?

Die vorher untersuchten Produkte wären zwar nicht in der Beschaffung, aber im Betrieb/Einsatz mittelfristig teurer für uns gewesen und hätten zudem nicht alle unsere Anforderungen erfüllen können.

 

Warum haben Sie sich für den Einsatz von Fiori Apps entschieden?

Die Entscheidung war hier sehr einfach. Wir müssen mit den Fahrern für die Einsatzzuweisung ständig in telefonischem Kontakt bleiben. Da lag es nahe, die bereitgestellten Smartphones auch für alle personalrelevanten Anwendungen, wie persönlicher Schichtplan, Urlaubsantrag, Arbeitszeitkonto, Tauschwunsch, Entgeltnachweis etc., einzusetzen. Im SAP-Umfeld steht uns mit SAP Fiori dafür die passende Technologie zur Verfügung.

 

Wie ist die Akzeptanz bei den Mitarbeitern?

Die Akzeptanz ist grundsätzlich hoch, wenngleich sie nach Anwendergruppen und Lebensalter voneinander abweicht. Was für die Generation Z absolut selbstverständlich ist, erfordert bei manchen älteren Fahrern ab und an etwas Unterstützung.

 

Was waren die größten Herausforderungen im Projekt?

Da es sich für uns um ein vollkommen neues Geschäftsfeld handelt, war der Aufwand für die Klärung der Anforderungen und die Konzeption hoch, verbunden mit einem sehr kurzen Zeitraum für die Realisierung.

 

Was haben Sie noch vor?

Wir wollen die Fiori-Anwendungen in die anderen Geschäftsbereiche ausrollen. Von dort kommt auch der Wunsch, ESS- und MSS-Services auf Basis der neuen Technologie und der mobil verwendbaren Oberflächen einsetzen zu wollen.

 

Mit einem Satz ausgedrückt: Was wird für Sie in den kommenden 12 Monaten das dominierende Thema in der SAP-Community?

Ich bin gespannt, wie die SAP die kürzlich bekannt gegebene Strategieentscheidung konkretisiert, ein „neues“ SAP HCM on-premise mit Wartungszusage bis mindestens 2030 ausliefern zu wollen.

 

Vielen Dank für das Gespräch.

Die Fragen stellte Helge Sanden, Chefredakteur des IT-Onlinemagazins.

 

 

Wer mehr über dieses Projekt und das Thema „Digitale Transformation im HR“ erfahren möchte, hat dazu Gelegenheit bei der iProConference am 17./18.04.2018 in Hannover.

 

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