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Was muss modernes Application Management leisten? Kundenbeispiele und Motivationen

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Posted 15. Mai 2019 by Redaktion IT-Onlinemagazin in IT-Leiter

SAP AMS schnell Innovationen umsetzenEntschieden sich SAP-Kunden in der Vergangenheit für das Application Management, war deren Motivation vorrangig, den stabilen und sicheren Betrieb sicherzustellen und die Verantwortung hierfür dem externen Partner zu übergeben.

An Kundenbeispielen wie Leifheit oder Canyon wird deutlich, dass die Erwartungshaltung der IT-Verantwortlichen mittlerweile darüber hinaus geht: Ein AMS-Partner soll auch Innovationen zeitnah in die SAP-Umgebungen tragen und das Management der Komplexität übernehmen. Die Anforderungen aus Innovationsthemen erfordern darüber hinaus schnellere Adaptionszyklen in den Anwenderunternehmen.

 

Die Pflicht: Reibungslosen Betrieb und kompetenten Support sicherstellen

Für Anwender in der IT und den Fachbereichen ist der Wissenstransfer aus dem Beratungsteam in die Betriebs- und Supportteams des Dienstleisters ein wichtiger Erfolgsfaktor. Projekt- und Kundenbesonderheiten müssen bekannt sein, damit man Anwenderprobleme zielgerichtet lösen kann.

Das sind – neben der Sicherstellung einer hohen Systemverfügbarkeit sowie der Wartung und Pflege der Systemlandschaft – die Pflichtaufgaben beim Application Management. Ohne ISO-Zertifizierungen, ITIL-basierte Serviceprozesse, Green-IT, höchste Sicherheitsstandards in den Rechenzentren und kundenindividuell maßgeschneiderte Serviceangebote dürfte man bei SAP-Kunden vermutlich nicht mehr in die engere Wahl kommen oder bereits von vorherein ausscheiden.

 

Beispiel: Canyon Bicycles lässt heterogene SAP-Lösungen managen

Der Fahrradhersteller Canyon Bicycles nutzt beispielsweise im Bereich SAP Human Capital Management ein HR Info-, Basis- und Service-Paket von itelligence. Darin enthalten sind SAP HCM Supportnews und die Überprüfung, Empfehlung und Anpassung der SAP HR Support Packages, samt Incident und Change Management.

Ferner wird gemeinsam die IT-Strategie weiterentwickelt, beispielsweise durch Einsatz der Cloud-Lösung SAP Business ByDesign (ByD) am Standort USA, inklusive AMS Support und quartalsweisen SAP-Aktualisierungen, die von itelligence gesteuert und überwacht werden. Schließlich muss das Zusammenspiel mit SAP ERP, PI, BW/BO und vielen anderen Add-ons und Anwendungen gewährleistet werden.

 

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Mit AMS die IT-Komplexität managen und die Effizienz steigern?

IT-Abteilungen haben eine führende Rolle beim Management der Digital-Strategie, der Integration und Nutzung neuer Technologien. Viele suchen nach Möglichkeiten zur Reduzierung der IT-Komplexität und nach Effizienzsteigerungen. Durch Nutzung von SAP Managed Services können sich Kapazitäten und Freiräume schaffen lassen, um Produkt- und Service-Innovationen des eigenen Kerngeschäfts voran zu treiben.

Itelligence lädt IT-Verantwortliche in das größte Data Center Europas zum Business Frühstück ein, um moderne Managed Services-Ansätze vorzustellen, die über die IT-Bereitstellung, Wartung, Kostenkontrolle und Skalierbarkeit hinaus gehen sollen. Vorgetragen werden die Idee von Colocation als Innovationsplattform und Praxisbeispiele für Managed Services rund um die Bewertung der aktuellen IT-Infrastruktur, Transformationsstrategien und Risikoreduzierung bei der Modernisierung. Ein Blick hinter die Kulissen des Rechenzentrums rundet das Programm ab.

Businessfrühstück Managed Innovation
28.06.19 in Frankfurt/M | itelligence
Die Veranstaltung ist kostenlos. Eine vorherige Registrierung und Akkreditierung sind notwendig.

 

 

Beispiel: Leifheit nutzt Managed Cloud Services

Die Leifheit AG, ein führender Anbieter für Haushaltsartikel, nutzt seit 2009 Leistungen der Managed Cloud (Hosting) und seit 2011 Application Management Services (AMS). Der Dienstleister itelligence bekommt – nach eigenen Angaben – mittlerweile auch Geschäftsaufgaben übertragen, damit Leifheit die freiwerdenden eigenen Kapazitäten anderweitig nutzen kann. Neben der Einführung und Betreuung von SAP Anwendungen wird auch deren funktionale Weiterentwicklung vom externen Partner durchgeführt.

 

Die Kür: Weiterentwicklung und Innovationen mit den Kunden umsetzen

In einer Trendstudie von PAC wurden die Studienteilnehmer befragt, welche Art der Betriebsunterstützung sie sich von einem externen SAP-Dienstleister wünschen würden. Topantwort war: „Ein Dienstleister sollte bei der Optimierung der Prozesse und der Nutzung neuer Technologien unterstützen und Potenziale zur Kostenoptimierung aufzeigen.“ Auf diese Aussage antworteten 35 Prozent der Befragten mit „trifft voll zu“ und weitere 32 Prozent mit „trifft teilweise zu“.

Beweggründe dürften hier laut Studie sein, dass das heutige Application Management oft vorrangig auf die Welt der „Systems of Record“ zugeschnitten ist. Die „Systems of Engagement“ hingegen müssten reaktionsschnell, agil und kollaborativ sein, beispielsweise für eine Integration mobiler Geräte, Datenanalysen, Cloud Computing, Social Media oder IoT-Anwendungsfälle. Aus diesen neuen Anforderungen resultiert auch der Wunsch, Innovationen in viel kürzeren Zyklen als bisher umzusetzen. Das sieht man auch an den Beispielen Canyon Bicycles und Leifheit.

 

 

Weiterführende Informationen:

Trendstudie: Application Management in Europa (PAC / 2019)

Ausführlicher Projektbericht Leifheit AG (itelligence)
Ausführlicher Projektbericht Canyon Bicycles (itelligence)

 

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