Warum SAP-Supply-Chain-Planung nur gemeinsam mit dem Business gelingt
Wenn SAP-Projekte im Supply-Chain-Management als reine IT-Vorhaben behandelt werden, entstehen deutliche Reibungsverluste im Business. Wie sich das vermeiden lässt.
Veröffentlicht
26. Oktober 2023
Lesezeit
2 Minuten
Redaktion
IT-OnlineMagazin
Die Wahl des richtigen Partners für das SAP S/4HANA-Projekt ist eine entscheidende Aufgabe, weil das Transformationsprojekt die Weichen für die nächsten Jahre stellt.
Ein kürzlich ermitteltes Stimmungsbarometer unter Mitgliedern der SAP-Community im IT-Onlinemagazin hat interessante Einblicke in die Hauptentscheidungskriterien bei der Auswahl eines S/4HANA-Partners gegeben. Mehr als 200 Personen haben im Sommer 2023 ihre Stimme abgegeben, es war nur eine Antwortmöglichkeit erlaubt. Hier sind die detaillierten Ergebnisse:
Die Branchenexpertise des Partners ist das wichtigste Kriterium für die Mehrheit der Befragten, mit 31 Prozent der Stimmen. Dies unterstreicht die Bedeutung von spezifischem Branchenwissen und Erfahrung in der Implementierung von S/4HANA-Lösungen in verschiedenen Branchen.
Fast ebenso wichtig ist das Prozessknowhow des Partners, das 28 Prozent der Stimmen erhielt. Dies zeigt, dass Unternehmen Wert auf das Verständnis und die Kenntnis von Geschäftsprozessen legen, die für eine erfolgreiche Implementierung von SAP S/4HANA unerlässlich sind.
Der Preis der SAP-Beratung ist ein weiteres wichtiges Entscheidungskriterium, das 18 Prozent der Stimmen erhielt. Dies zeigt, dass trotz der Bedeutung von Expertise und Know-how, die Kosten immer noch eine wichtige Rolle bei der Auswahl eines Partners spielen.
Seine Zertifizierungen / SAP-Partner-Status (8 Prozent) und die Referenzen des Partners (7 Prozent) wurden ebenfalls berücksichtigt, erhielten jedoch deutlich weniger Stimmen. Diese Faktoren sind zwar wichtig, aber haben weniger Gewicht als Expertise, Know-how und Preis.
Die Verfügbarkeit des SAP-Partners (6 Prozent) und seine Internationalität (1 Prozent) wurden am wenigsten gewichtet. Dies könnte darauf hindeuten, dass die Verfügbarkeit derzeit noch gut ist.
In einer weiteren Umfrage haben jedoch bereits rund 50 Prozent der Unternehmen angedeutet, dass sie den Mangel an externen Ressourcen spüren. Lesen Sie hier die Ergebnisse der erwähnten SAP S/4HANA-Umfrage, die auch weitere wichtige inhaltliche Aspekte für die S/4HANA-Transformation beleuchtet, beispielsweise Best Practices, Prozessanalysen, Cloud-Nutzung und interne Ressourcenengpässe.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Branchenexpertise und Prozessknowhow die wichtigsten Entscheidungskriterien bei der Auswahl eines S/4HANA-Partners sind. Preis, Verfügbarkeit und Zertifizierungen spielen ebenfalls eine Rolle, aber in geringerem Maße. Referenzen und Internationalität scheinen weniger relevant zu sein.
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