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Analysen und Auswertungen: Nicht rückwärts gerichtet, sondern vorausschauend

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Posted 5. September 2017 by Redaktion IT-Onlinemagazin in Geschäftsführer

Es scheint, als wären mittlerweile die letzten Tage von Excel für Auswertungen und Analysen und Powerpoint für Visualisierungen gekommen. Diesen Eindruck kann man bekommen, wenn man sich die Analyselösungen anschaut, die SAP unter dem Motto „datengestütztes Live Business“ anbietet.

 

Livedaten statt Daten vom Vortag

SAP EchtzeitDie Bedeutung von Daten und Informationen ist in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen – und mit ihnen die Leistungsfähigkeit der angebotenen Softwarelösungen. Heute sind Business-Intelligence-Plattformen (BI) im Einsatz, die Datenvisualisierung und Analysen mit Livedaten, aufbereitet in Dashboards und mit mobilen Geräten abrufbar, bereitstellen.

Man kann sich kaum noch vorstellen, dass BI-Lösungen früher mit Daten vom Vortag arbeiteten und die Nacht für die Aufbereitung und Bereitstellung der Daten nötig war.

 

Vorausschauende Analysen möglich

Und die Entwicklung geht weiter, denn vorausschauende Analysen sind bereits heute möglich. Mittels Datenmodellen werden Szenarien für zukünftige Trends und Entwicklungen bewertbar. Scoring-Modelle ermöglichen beispielsweise, die Eintrittswahrscheinlichkeit von Szenarien zu bestimmen und Prognosen zu erstellen. Der Blick ist somit nicht — wie früher üblich — auf die Vergangenheit beschränkt, sondern nach vorne in die Zukunft gerichtet. Künstliche Intelligenz (KI), maschinelles Lernen (machine-learning), zusätzlich nutzbare Datenquellen (z.B. IoT) und andere technologische Entwicklungen dürften diese Entwicklung weiter antreiben.

 

Erkenntnisse aus Analysen für Digitalisierung nutzen

Digital Boardroom | ©SAP SE | Ingo Cordes

Der Nutzen, aufgrund von Analysen neue Zusammenhänge zu erkennen, zu prognostizieren und vorausschauend zu agieren, dürfte für Unternehmen besonders hoch sein, die an der „Digitalisierungsstrategie“ arbeiten oder sie bereits verfolgen. Auch der „self-service“-Gedanke der letzten Jahre, der Analysen für jeden Mitarbeiter (ohne Zuarbeit der IT) möglich machen soll, dürfte wichtig sein, damit Daten ohne großen Aufwand schnell analysierbar sind.

Datenvisualisierungen, beispielsweise mit SAP Lumira, machen Informationen leichter verständlich und transportierbar. Wer schon einmal den SAP Digital Boardroom gesehen hat, bekommt einen Eindruck davon, wie sich das Reporting verändert: Anwendende Unternehmen erstellen zum Teil keine Powerpoint-Präsentationen oder Excel-Tabellen mehr zur Vorbereitung von Unternehmensentscheidungen. Stattdessen nutzen sie die angebotenen Management –Cockpits mit Echtzeitdaten.

 

Anwendungsbeispiele für Analyselösungen

Unternehmen setzen die verschiedenen SAP-Lösungen in unterschiedlichen Fachbereichen und Branchen ein. Beispielsweise will VELUX mit SAP Predictive Analytics Ausfallwahrscheinlichkeiten von Produkten besser einschätzen und mit Lumira verständliche Visualisierungen bekommen. Die Presse-Druck- und Verlags-GmbH analysiert im Konzerncontrolling aktuellste Daten zur Entscheidungsunterstützung. Die SBB (Schweizerische Bundesbahnen) nutzt ein KPI Cockpit, um den Personenverkehr operativ zu steuern. Der Werkzeugmaschinen-Anbieter Trumpf hat sein Reporting modernisiert und auf einen neue Plattform gestellt, die Daimler AG im Bereich das Finanzreporting für Daimler Trucks überarbeitet.

Das Beratungshaus Kienbaum steuert das Unternehmen mit Hilfe des SAP Digital Boardrooms und erstellt damit digitale Services für ihre Kunden. Der britische Energielieferant Northern Gas Networks hat die rückblickenden Preisdaten für seinen Geschäftsplan nun zwei Jahre früher im Digital Boardroom for Utilities zur Verfügung. Soweit zu Beispielen aus der Praxis.

 

Analysen aus der Cloud

Analyselösungen müssen nicht mehr zwangsläufig im eigenen Haus (on-premise) betrieben werden. SAP Analytics Cloud steht beispielsweise als reine cloudbasierte Analyselösung zur Verfügung und deckt den gesamten Zyklus von der Datenaufbereitung über die Auswertung bis hin zur Bereitstellung der Ergebnisse ab.

Vorteile können darin liegen, gegebenenfalls Investitions- und Betriebskosten zu reduzieren und bei temporär hohem Auswertungsbedarf zeitweise größere Rechenleistungen skalierbar zur Verfügung zu haben. Integrierte Kommentar- und Kollaborationsfunktionen der Analytics-Cloudlösung dürften zudem für Mitarbeiter interessant sein, die einzelne Zahlen, Ergebnisse oder Grafiken mit Kollegen diskutieren, validieren oder abstimmen möchten.

B.Braun, Hersteller von Medizintechnik und Pharma-Produkten, nutzt beispielsweise die SAP Analytics Cloud und die SAP Cloud Platform zur Optimierung und Entwicklung von Angeboten für die eigenen Kunden.

 

BW/4HANA: Das Data Warehouse der SAP

Nicht unerwähnt bleiben sollte im Zusammenhang mit SAP-Analyselösungen das Flaggschiff des Unternehmens: SAP BW/4HANA ist das Data Warehouse im Backend. Im Frontend nutzt man die SAP BusinessObjects BI Suite zur Analyse und Visualisierung. Es ist zu erwarten, dass zukünftig nach und nach SAP BW Reporting-Lösungen (z.B. BEx Web Application Designer (WAD)) durch die neuen Möglichkeiten abgelöst werden. Hybride Services sollen die Ablösung auf den Nachfolger des SAP BW vereinfachen.

 

Titelfoto Digital Boardroom: © SAP SE | Ingo Cordes – wir danken für die Bereitstellung

 

Weiterführende Informationen:


SAP-Infotage Analytics and Insight
18.–19.10.17 | St. Leon-Rot

 

 

SAP BW/4HANA Vorteile und Migrationspfade

SAP BW/4HANA soll Nachfolger von SAP BW werden

SAP Data Warehouse Strategie (SAP News Center)

 

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