Warum SAP-Supply-Chain-Planung nur gemeinsam mit dem Business gelingt
Wenn SAP-Projekte im Supply-Chain-Management als reine IT-Vorhaben behandelt werden, entstehen deutliche Reibungsverluste im Business. Wie sich das vermeiden lässt.
Veröffentlicht
05. November 2019
Lesezeit
2 Minuten
Redaktion
IT-OnlineMagazin
Die Umstellung eines SAP-Systems auf SAP S/4HANA ist — technisch bedingt — mit einer temporären Nichtverfügbarkeit verbunden. Diese Downtime kann man durch die Wahl des Vorgehens bei der Migration beeinflussen.
Wir wollten herausfinden, wie zeitkritisch die Umstellungsdauer für die Unternehmen ist. 150 Personen haben am IT-Onlinemagazin-Stimmungsbarometer online teilgenommen.
Die Ergebnisse verdeutlichen, dass SAP-Systeme das kritische Rückgrat in komplexen und vernetzten Prozesslandschaften sind, auf das man – wenn überhaupt — nur kurze Zeit verzichten möchte oder kann. Der Onlinehandel, die schnelle Auslieferung oder die Produktion müssen nahezu unterbrechungsfrei weiterlaufen, um nur einige Beispiele zu nennen.
Rund 40 Prozent kommen maximal acht Stunden ohne SAP-Unterstützung aus. 17 Prozent möchten bereits nach einer Stunde weiterarbeiten.
Elf Prozent können nicht einschätzen, welche Downtime verkraftbar wäre. Mehr als 48 Stunden (oder ein Wochenende) können nur acht Prozent auf das SAP-System verzichten.
Für einen Großteil der Umfrageteilnehmer darf die S/4HANA-Umstellung maximal 48 Stunden dauern: 81 Prozent brauchen SAP-Unterstützung zur Aufrechterhaltung des operativen Geschäftsbetriebs schneller wieder zurück.
17 Prozent wollen die S/4HANA-Migration nach nur einer Stunde erledigt sehen und sofort weiterarbeiten können. 23 Prozent können acht Stunden auf das SAP-System verzichten.
19 Prozent geben der IT-Abteilung maximal 24 Stunden Zeit für die S/4HANA-Umstellung. 22 Prozent sehen eine Downtime von bis zu 48 Stunden als vertretbar an.
Wer Impulse für die Vorbereitung des eigenen S/4HANA-Umstiegs wünscht, ist herzlich zu unserer nächsten Onlinekonferenz „Der nächste Schritt nach SAP S/4HANA – wie machen es die anderen Unternehmen?“ Ende Januar / Anfang Februar 2020 eingeladen.
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