Studie: Daten als wertvolles Asset verstehen und managen

Datenmanagement SAPDie Bewertung von Daten dürfte sich in der digitalen Wirtschaft verändern. Werden Daten aktuell vorrangig als Unterstützer für Geschäftsprozesse oder Entscheidungen gesehen, werden sie für digitale Geschäftsmodelle oder Strategien zum primären Wirtschaftsgut — und sollten auch so behandelt werden.

Eine Datenmanagement-Studie des Competence Centers Corporate Data Quality (CC CDQ) gibt Einblicke und Impulse, wie man eine Daten-Wertschöpfungskette aufbaut, wie man die Vielfalt und Unterschiedlichkeit der Daten managen kann, und welche Bedeutung die künstliche Intelligenz (KI) und maschinelles Lernen (ML) für den Umgang mit Daten haben können.

 

Nutzungsgrad der SAP-Daten für geschäftliche Entscheidungen?

In wieweit werden die Daten, die in den SAP-Systemen täglich entstehen, für geschäftliche Entscheidungen eigentlich bereits von den Unternehmen genutzt? Das wollten mit einer Spotumfrage im IT-Onlinemagazin herausfinden, 121 Leserinnen und Leser haben teilgenommen. Beim Nutzungsgrad gibt es demnach offenbar sehr große Unterschiede:

SAP Daten Nutzungsgrad

 

Auf der einen Seite gibt es rund 41 Prozent der Unternehmen, die weniger als 35 Prozent der zur Verfügung stehenden Daten nutzen. Datenaffin ist demnach jedes vierte Unternehmen: Dort werden bereits mehr als 80 Prozent der in den SAP-Systemen gespeicherten Daten für geschäftliche Entscheidungen genutzt. Prüfen Sie einmal für sich selbst, wo ihre Fachabteilung, ihr Geschäftsprozess oder ihr Unternehmen auf dieser Skala stehen?!

Die Studie geht bei der Nutzung der Daten einen Schritt weiter: Die Rolle der Daten wird sich verändern und über Auswertungen und Analysemöglichkeiten weit hinaus gehen. Daten werden für viele Unternehmen die Voraussetzung für den Erfolg ihrer digitalen Geschäftsmodelle und für die Umsetzung ihrer Digitalstrategien sein.

 

„Besonders gefallen haben mir an der Studie die sehr vielen Beispiele, welche Daten sich wie nutzen und verbinden lassen, wie man Daten monetarisieren, und an welchen Stellen künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen helfen können.“
Helge Sanden (IT-Onlinemagazin)

 

Daten: Vom sekundären zum primären Wirtschaftsgut

In der Studie wird das selbst entwickelte Modell einer Daten-Wertschöpfungskette (data value chain) vorgestellt, das Unternehmen ermöglichen soll, ganzheitlich die wesentlichen Treiber und notwendigen Schritte zur Wertsteigerung zu erkennen.

Durch ihre pure Existenz und Sammlung werden Daten nicht automatisch zu einem Unternehmenswert. In der Studie werden Impulse zur Entwicklung der Datenstrategie, zur Verwaltung der unterschiedlichen Daten und Datenmengen, zur Qualitätssicherung der Daten, zum Lifecycle-Management und zur Datenarchitektur und Systemlandschaft gegeben.

Einen wichtigen Beitrag zur Nutzung der ständig steigenden Datenmengen dürfte — so die Studienautoren — die Automatisierung durch KI und ML leisten, beispielsweise bei der Datengewinnung, Vereinheitlichung, Anreicherung, beim Schutz der Daten, bei der Analyse und dem Lebensende von Daten.

Studie SAP Daten als AssetEin Blick in die Studie lohnt sich, wenn man die Möglichkeiten zur Nutzung von Daten für bestehende oder neue Geschäftsmodelle kennenlernen möchte.

Studie herunterladen:

Managing Data as an asset
with the help of artificial intelligence

Autoren: Martin Fadler, Prof. Dr. Christine Legner
Competence Center Corporate Data Quality (CC CDQ)
in Zusammenarbeit mit SAP

 

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