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Welche Gemeinsamkeiten haben Unternehmen, die mit der digitalen Transformation schon weit sind?

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Posted 13. November 2017 by Redaktion IT-Onlinemagazin in Geschäftsführer

Digitale Transformation DenkweiseWelche Denkweisen, Einstellungen, Eigenschaften und Gemeinsamkeiten kennzeichnen Unternehmen, die mit der digitalen Transformation schon weit fortgeschritten sind? Worauf fokussieren sie ihre Aktivitäten? Und wo stehen sie im Vergleich zu Unternehmen, die mit der Transformation noch zurückhaltend sind?

Der Beantwortung dieser Fragen ging Oxford Economics im Auftrag von SAP nach. Die Ergebnisse liefern viele Argumente, lieber früher als später mit der digitalen Transformation zu starten, und wurden in einer Studie veröffentlicht. Besonders interessant fanden wir, wie die Unternehmen die Transformation angehen und was die meisten gemeinsam haben.

 

Transformation halten 84 Prozent für überlebenswichtig

Weltweit wurden über 3.100 Führungskräfte in 17 Regionen befragt. 84 Prozent schätzten demnach, dass die digitale Transformation in den nächsten fünf Jahren für ihr Unternehmen überlebenswichtig sei – erst drei Prozent haben die ersten unternehmensweiten Transformationsschritte (nach eigener Einschätzung) erfolgreich abgeschlossen. Die Studie vergleicht die hundert am weitesten fortgeschrittenen Unternehmen mit den restlichen Unternehmen.

 

Die Digitale Transformation scheint sich auszuzahlen

Für die hundert am weitesten fortgeschrittenen Unternehmen scheinen sich die Veränderungen auszuzahlen – und zwar unabhängig von deren Größe oder Branche: Sie haben laut Studie bereits jetzt höhere Umsatzsteigerungen, höheren Gewinn, eine Differenzierung von Wettbewerbern und besseren Zugang zu Talenten als die zögerlichen Unternehmen.

Übrigens: Keines der hundert fortgeschrittenen Unternehmen hat die Verantwortung für die digitale Transformation an Fachbereiche gegeben, sondern alle verfolgen einen zentralen Ansatz. Die führenden Unternehmen unterscheiden sich in vier weiteren Denkweisen von der Vergleichsgruppe, die Studie nennt dies das „Digitale Mindset“.

 

Mindset für die Digitale Transformation

Diese Gemeinsamkeiten haben Unternehmen, die mit der Digitalisierung bereits weit fortgeschritten sind:

Ganzheitlicher Veränderungsprozess: Sie legen Wert auf unternehmensweite und fortschreitende Veränderungen im gesamten Unternehmen. Sie sehen die Veränderung als eine lange Reise, um dauerhaft besser als der Wettbewerb zu sein. 96 Prozent sehen die Digitale Transformation als ein Kern-Unternehmensziel.

Zuerst die Schnittstellen zum Kunden verändern: Sie legen Wert auf das Kundenerlebnis und verfügen zum Großteil (92 Prozent) über ausgereifte digitalisierte Kanäle und Prozesse zu den Kunden – oft mit dem Ziel einer engeren Einbindung von Kunden und der Erhöhung der Zufriedenheit.

Digitale Kompetenz und Motivation stärken: Sie investieren in Mitarbeiter, in deren Entwicklung notwendiger digitaler Fähigkeiten — und in das Recruiting neuer Fachleute. Die Neugier und der Spaß an neuer Technologie und einer neuen Form der Zusammenarbeit soll dadurch gefördert werden.

Bi-modale IT mit hoher Innovationskraft: Sie nutzen in hohem Maße Cloud-Lösungen und mobile Lösungen, Big-Data und Analysemöglichkeiten – zusätzlich auch IoT, maschinelles Lernen und KI. Wichtig: Eine bimodale Architektur erlaubt das Kerngeschäft weiter effizient zu betreiben und gleichzeitig schnell neue Möglichkeiten zu nutzen.

 

Die vollständige Studie (Download „Digital Transformation Executive Study“) liefert weitere Detaillierungen und Hintergründe.

 

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