HCM: Gewinnung von Fachkräften durch modernes Talentmanagement

Für die Gewinnung von Fachkräften sind kreative Ideen und gute IT-Werkzeuge von besonderer Wichtigkeit. Lesen Sie in diesem Beitrag, wie Sie Ihrem Talentemanagement neue Impulse geben können …

Mitarbeiter und Führungskräfte noch näher an IT-Lösungen heranbringen, etwa mit Bedienelementen und Funktionen, die in Social Media gang und gäbe sind – das ist einer der Schwerpunkte von Stefan Schüßler, Vertriebsleiter Human Capital Management (HCM) bei SAP. Es gilt, den Fokus auf Talentmanagement zu legen und „Young Talents“ zu fördern und zu halten.

Durch die demografische Entwicklung erweist es sich als zunehmend schwieriger, Nachwuchs zu finden. Das gilt für alle Branchen. „Wir beobachten im Human Capital Management seit einigen Jahren einen Fokus auf Talentmanagement – bei Recruitingaufgaben, der Mitarbeiterförderung und der Nachfolgeplanung“, urteilt Stefan Schüßler. Doch wie lassen sich „Young Talents“ erfolgreich entdecken, fördern und binden? Neben entsprechenden SAP-Kernlösungen können drei generische Ansatzpunkte den HCM-Bereich beim Talentmanagement unterstützen: Effizienz, Mobilität, Zusammenarbeit.

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„Ein Stichwort lautet Effizienz – denn die Personalbereiche werden sicher nicht aufgestockt, um sich stärker auf das Talentmanagement konzentrieren zu können“, so Schüßler. Standardaufgaben in der Personaladministration lassen sich aber gut an Shared-Services-Center auslagern.

„HCM-Kennzahlen und Funktionen müssen auch auf mobilen Endgeräten wie Tablets oder Smartphones verfügbar sein. So kann der Personaler beispielsweise dem Werksmeister in der Produktionshalle Entwicklungen direkt auf dem iPad sichtbar machen. Oder der Recruiter spricht auf einer HR-Messe seine Stellenanzeige gleich konkret mit einem vielversprechenden Kandidaten durch“, erklärt Schüssler. Neben den Personalern können und sollen natürlich auch Mitarbeiter und Führungskräfte mobile Endgeräte nutzen, beispielsweise um Anträge zu genehmigen oder Urlaub zu beantragen.
Der dritte Punkt zielt auf die Gewohnheiten vieler Mitarbeiter und „Young Talents“ ab, die mittlerweile zu einem hohen Prozentsatz in sozialen Netzwerken unterwegs sind. „Firmen sollten das sinnvoll unterstützen“, so Schüssler, „und ihren Mitarbeitern die Möglichkeit geben, sich zu vernetzen, um mit anderen zusammenzuarbeiten.“ Und natürlich müssen die Unternehmen auch selbst Social Media nutzen, um „Young Talents“ zu werben.
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Bedienfreundliche Lösungen: On-Premise, On-Demand und On-Device

Diese drei Ansatzpunkte schlagen sich gemäß der SAP-Strategie in Lösungen vor Ort (On-Premise), als Mietversion (On-Demand) oder mobilen Lösungen (On-Device) nieder. Schüßler nennt Beispiele: „Im On-Premise-Bereich wird aktuell die SAP Learning Solution erweitert. Wir können künftig auch Menschen an der Aus- und Weiterbildung beteiligen, die nicht im Unternehmen arbeiten – etwa Händler, Werkstätten oder Zulieferer.“

Im Bereich der On-Demand-Produkte bietet SAP künftig durch die Übernahme von SuccessFactors eine vollständige Talentmanagement-Suite an. On-Device stellt SAP weitere mobile Anwendungen zur Verfügung – analytische Apps, aber auch immer mehr Anwendungen mit klassischen HR-Funktionen.

Einen wichtigen Aspekt behält SAP dabei kontinuierlich im Auge: „Es geht uns darum, die Benutzerfreundlichkeit unserer Produkte immer weiter zu steigern, insbesondere für Führungskräfte und Mitarbeiter: Warum nicht Mitarbeiter- und Manager-Selfservices mit Bedienelementen gestalten, die jeder von den Social Media kennt – und damit für hohe Akzeptanz sorgen?“, schließt Schüßler.

Zu diesem Artikel passt besonders gut unser Beitrag: HR-Strategie: Der Kampf um die IT-Talente

Bildmaterial mit freundlicher Genehmigung von SAP Deutschland.

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