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Studie: Fast jede zweite Führungskraft misstraut den eigenen Finanzdaten

Foto: Cecilie_Arcurs, Getty Images

 

Weltweit vertraut nur rund jede zweite Führungskraft (55 Prozent) auf die Genauigkeit der unternehmensweiten Finanzdaten. Das ist das Ergebnis einer weltweiten Blackline-Studie. In Deutschland sieht die entsprechende Quote mit 59 Prozent zwar etwas besser aus, Luft nach oben gibt es aber auch hier. Gründe für das mangelnde Vertrauen sind laut Befragung vor allem unzureichend automatisierte Kontrollen (37 Prozent) sowie heterogene Datenquellen.

 

KI: Wegbereiter für ein produktiveres Finanzwesen?

Entsprechend hoch sind die Erwartungen an Künstliche Intelligenz und Prozessautomatisierung. Der Studie zufolge bezeichnen viele Befragte KI als eine Schlüsseltechnologie für den Finanzbereich: 40 Prozent der deutschen CFO sehen die Art und Weise, wie KI die Finanzabteilung in Zukunft verändern wird, positiv, und jeder fünfte verspricht sich davon eine höhere Produktivität. Allerdings stellen 20 Prozent der Umfrageteilnehmenden in Deutschland in Frage, ob sie das Veränderungspotenzial von KI im Finanzbereich tatsächlich richtig einschätzen können. Dass eine falsche KI-Strategie die Resilienz des eigenen Unternehmens gefährden könnte, befürchtet darüber hinaus rund jeder dritte Befragte.

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Der Handlungs- und Informationsbedarf in Sachen automatisierte Finanzprozesse scheint also weiterhin hoch. Zumal laut Studie 36 Prozent der in Deutschland Befragten die Adaption neuer Entwicklungen und Technologien (36 Prozent) sowie die Risiken, die durch den Einsatz von KI entstehen (32 Prozent), als problematisch bewerten. Inwiefern die neue cloudbasierte SAP Business Suite dazu beitragen kann, bestehende Transformationshürden zu beseitigen, bleibt abzuwarten. Die Vision einer nahtlosen Integration von Applikationen und Daten in einer „Cloud Suite“ klingt zumindest erst einmal vielversprechend.

 

Resiliente Finanzprozesse haben höchste Priorität

Ein weiteres Ergebnis der Umfrage: Die Verantwortlichen sehen, wie wichtig die Verbindung von finanzieller Stabilität und digitaler Transformation für den Geschäftserfolg und die Widerstandsfähigkeit des Unternehmens ist. Für 34 Prozent hat die Resilienz der Finanzoperationen dementsprechend oberste Priorität. Dahinter folgen Investitionen in skalierbare Technologien sowie die sichere Implementierung von KI, jeweils mit 33 Prozent.

 

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